Startseite
Icon Pfeil nach unten
Panorama
Icon Pfeil nach unten

Prozessauftakt: U-Bahnschläger aus Berlin legt Geständnis ab

Prozessauftakt

U-Bahnschläger aus Berlin legt Geständnis ab

  • |
  • |
  • |
    Eine Überwachungskamera hielt die dramatischen Szenen fest, die sich in der Berliner U-Bahn-Station abspielten. Der Hürnheimer Georg Baur (rechts) griff ein und verhinderte so den vielleicht tödlichen Schlag gegen das Opfer, das zu diesem Zeitpunkt schon schwer verletzt am Boden lag.
    Eine Überwachungskamera hielt die dramatischen Szenen fest, die sich in der Berliner U-Bahn-Station abspielten. Der Hürnheimer Georg Baur (rechts) griff ein und verhinderte so den vielleicht tödlichen Schlag gegen das Opfer, das zu diesem Zeitpunkt schon schwer verletzt am Boden lag. Foto: Foto: dpa

    Der Gymnasiast Torben P. hat vor dem Berliner Landgericht gesagt, er sei  im Nachhinein selbst schockiert und entsetzt über sich selbst gewesen. Der 18-Jährige fügte an, er habe bis heute keine Erklärung für die Tat.

    Die Staatsanwaltschaft wirft dem 18-Jährigen versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Kurz vor Ostern war ein 29-Jähriger brutal zusammengeschlagen worden. Laut Anklage soll Torben P. dem Opfer zumindest teilweise eine gefüllte Hartplastikflasche ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann ging daraufhin zu Boden. Anschließend soll der Angeklagte seinem Opfer vier Mal heftig gegen den Kopf getreten haben. Der Vorfall hatte sich am Karsamstag gegen 3.30 Uhr ereignet.

    Mitangeklagt ist Torben P.s Freund Nico A.  Er wird der unterlassenen Hilfeleistung beschuldigt, weil er Torben P. nicht an dem Verbrechen gehindert haben soll. Außerdem sollen beide jungen Männer einen Mann aus dem Donau-Ries gefährlich verletzt haben.

    Georg Baur (21) aus Hürnheim im Kreis Donau-Ries war gegen Torben P. eingeschritten. Er hatte die Schläge beobachtet und Torben P. daraufhin in den Schwitzkasten genommen. Plötzlich schlug Nico A. Baur mehrmals auf den Rücken.

    Die Täter konnten zwar fliehen, stellen sich später jedoch der Polizei. Sie wurden von einer Überwachungskamera gefilmt. dpa/AZ

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden