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New York: Strauss-Kahn: Wollte das Zimmermädchen Geld?

New York

Strauss-Kahn: Wollte das Zimmermädchen Geld?

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    Ex-IWF-Chef  Dominique Strauss-Kahn dpa
    Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn dpa

    Neue Wirbel im Fall Strauss-Kahn : Dessen angebliches Opfer, Nafissatou Diallo, soll angeblich Geld für eine Schließung der Akte gefordert haben. Doch die Klage gegen den ehemaligen Chef des Internationalen Währungsfonds könnte ohnehin fallengelassen werden.

    Das Zimmermädchen hatte Strauss-Kahn vorgeworfen, er habe Mitte Mai in seinem Hotelzimmer versucht, sie zu vergewaltigen, und habe sie zum Oralsex gezwungen. Nachdem Anfang Juli massive Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufgekommen waren, kam der 62-jährige  Franzose unter Auflagen frei. Die Anklage gegen ihn bleibt jedoch vorerst weiter bestehen. Strauss-Kahns nächster Gerichtstermin soll am 23. August stattfinden. Es gibt Spekulationen, wonach die Staatsanwaltschaft die Klage dann fallenlassen könnte

    US-Medien berichten, Staatsanwalt Cyurs Vance prüft, ob der Anwalt der jungen Frau den Vertretern Strauss-Kahns Geld ein Angebot gemacht hat: Gegen einen Geldbetrag würde seine Klientin nicht mehr mit  den Ermittlern zusammenzuarbeiten. Staatsanwalt Vance habe Diallos Anwalt Kenneth Thompson  aufgefordert, ihm alle Informationen über eventuelle Absprachen  vorzulegen, berichtete die Zeitung "Wall Street Journal", die sich  ebenfalls auf mit dem Fall vertraute Kreise berief. Die  Staatsanwaltschaft wollte die Berichte auf AFP-Anfrage nicht  kommentieren. Thompson war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu  erreichen.

    Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, würde Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens weiter beschädigt. Es hatte bereits einmal unter Eid gelogen. afp

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