Augsburg An Ostern sucht man Eier. Das ist klar. Doch ist es kalt und nass, wie in den vergangenen Tagen, fällt die Ostereiersuche im Garten schnell ins Wasser. Gerade bei frühen Ostertagen Ende März oder Anfang April ist Regen keine Seltenheit. Ostern 2008 gab es sogar eine dicke Schneedecke. Eierfischen im Schnee wird es dieses Jahr zwar nicht geben, doch sollte man sich trotzdem auf schlechtes Wetter vorbereiten. Wie wär’s mit Ostereierspielen im Wohnzimmer?
Spiel eins: „Eierlauf“. Er ist der Klassiker unter den Eierspielen. Jeder Mitspieler balanciert ein Ei auf einem Löffel. Dann wird um die Wette gerannt. Wem das Ei runterfällt, muss von vorne beginnen. Tipp für Fortgeschrittene: den Löffel in den Mund stecken, dann wird es gleich viel schwieriger.
Spiel zwei: „Eierrollen“. Jeder Spieler ist mit drei gleichfarbigen Eiern ausgestattet. Ein Spieler rollt eine Murmel durchs Zimmer. Dann versuchen alle Spieler nacheinander, ihre Eier so nah wie möglich an die Murmel zu rollen. Wohnzimmer-Boccia sozusagen. Im Gegensatz zum Original sollte man die Kugeln aber besser nicht werfen.
Spiel drei: „Eierditschen“. Zwei Spieler nehmen je ein hart gekochtes Ei und stellen sich gegenüber auf. Auf Kommando einfach die Eier zusammenstoßen. Wessen Ei heil geblieben ist, hat gewonnen. Vorsicht: Rohe Eier könnten für eine Überraschung sorgen ...
Ostereierspiele haben Tradition. US-Präsident Barack Obama zum Beispiel wird am Montag mit seiner Familie und vielen Kindern durch den Garten des Weißen Hauses toben. „Easter Egg Roll“ (auf Deutsch: Ostereierrollen) heißt der Spaß, zu dem Kinder seit 130 Jahren vom jeweiligen Präsidenten eingeladen werden. (mit dpa) Warum feiern wir Ostern?