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Ex-IWF-Chef: Strauss-Kahns Anwalt rechnet mit einem Freispruch

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Strauss-Kahns Anwalt rechnet mit einem Freispruch

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    IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und sein Anwalt Benjamin Brafman vor Gericht in New York. dpa
    IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und sein Anwalt Benjamin Brafman vor Gericht in New York. dpa

    "Er wird sich für nicht schuldig erklären, und am Ende wird er freigesprochen werden", sagte Benjamin Brafman der israelischen Zeitung "Haaretz" (Sonntag) zu der Anklage Strauss-Kahns wegen versuchter Vergewaltigung. Der US-Staranwalt, ein gläubiger Jude, hält sich gegenwärtig zu einem Familienbesuch in Israel auf.

    Brafman sagte, er sei sehr beeindruckt von seinem Mandanten. Strauss-Kahn sei sicherlich bereit für einen langen Kampf.  Der Franzose ist angeklagt, ein 32-jähriges Zimmermädchen aus Westafrika in seiner Suite in einem Hotel am New Yorker Times Square überfallen und zu oralem Sex gezwungen zu haben.

    Der als Prominentenanwalt bekannte Brafman war am Donnerstag mit seinem Sohn, einem jüdischen Rabbiner, und seinen Enkelkindern nach Israel gekommen. Er habe das Wochenende in Jerusalem verbracht und auch an einem traditionellen Lagerfeuer zum jüdischen Feiertag Lag Ba'omer teilgenommen, schrieb "Haaretz".

    Strauss-Kahn selbst steht in New York jetzt unter Hausarrest. Der 62-jährige Franzose muss strenge Auflagen erfüllen. Für seine "Freiheit" musste der ehemalige IWF-Chef eine Kaution von einer Million Dollar (700 000 Euro) in bar und eine Bürgschaft von weiteren fünf Millionen hinterlegen. Anwalt Brafman sagte nach Angaben der Zeitung, das Gericht in New York habe nur deshalb eine so hohe Kaution von insgesamt sechs Millionen Dollar gefordert, weil Strauss-Kahn berühmt und zudem Ausländer sei. Der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds war am Freitag von der berüchtigten Gefängnisinsel Rikers Island im New Yorker East River entlassen worden.

    Am Donnerstag war Strauss-Kahn als IWF-Chef zurückgetreten. Seitdem wird heftig über seine Nachfolge spekuliert.

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