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Tourismus: Der Tag, der das Reisen veränderte

Tourismus

Der Tag, der das Reisen veränderte

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    Ein Bild aus dem russischen Fernsehen. Es zeigt eines der Flugzeuge, das am 11. September in einen der Türme des World Trade Centers flog.
    Ein Bild aus dem russischen Fernsehen. Es zeigt eines der Flugzeuge, das am 11. September in einen der Türme des World Trade Centers flog. Foto: dpa

    Plötzlich hatten Touristen Angst. Niemand wollte mehr in ein Flugzeug steigen. Vier Experten aus der Touristik erinnern sich an den 11. September 2001 und bewerten die Folgen. Klicken Sie auf die Namen und Sie gelangen zu den einzelnen Artikeln.

    Jörg Handwerg ist Pilot und Pressesprecher der Vereinigung Cockpit. Seit dem 11. September werden Piloten strenger kontrolliert als Passagiere.

    Lilo Solcher war damals für das Reise-Ressort unserer Zeitung verantwortlich. Nach den Anschlägen vom 11. September wollte sie nie wieder fliegen.

    Michael Frese ist beim Reiseveranstalter DER Sprecher der Geschäftsführung. Nach den Anschlägen von New York erholte sich der Reisemarkt sehr schnell.

    Grauen im Minutentakt: Eine Chronologie des 11. September

    08.46 Uhr: Ein Flugzeug rast in den nördlichen der beiden Türme des World Trade Centers in New York. Augenzeugen glauben zunächst an ein Unglück.

    09.03 Uhr: Ein zweiter Jet fliegt in den Südturm.

    09.05 Uhr: US-Präsident George W. Bush wird beim Besuch einer Grundschule in Sarasota (Florida) informiert. Stabschef Andrew Card flüstert ihm zu: «Amerika wird angegriffen.»

    09.30 Uhr: Bush spricht vor Kameras von einer «nationalen Tragödie». Es handele sich «offensichtlich» um eine Terrorattacke.

    09.37 Uhr: Ein drittes Flugzeug rast in das Pentagon. Ein Teil des US-Verteidigungsministeriums wird dabei verwüstet. Das riesige Gebäude, das Weiße Haus, weitere Ministerien und das Kapitol werden evakuiert.

    09.55 Uhr: Bush fliegt von Florida mit Ziel Washington ab, ändert aber den Kurs und landet auf der Air-Force-Basis Barksdale im Bundesstaat Louisiana. Von dort reist er nach Nebraska, später nach Washington.

    09.59 Uhr: Der Südturm des World Trade Centers stürzt ein.

    10.03 Uhr: Ein viertes Flugzeug stürzt südlich von Pittsburgh nach einem Kampf im Cockpit auf freiem Feld ab. Passagiere hatten sich gegen die Entführer zur Wehr gesetzt. Die Entführer wollten offenbar Kurs auf das Weiße Haus oder den US-Kongress nehmen.

    10.28 Uhr: Der zweite, nördliche Zwillingsturm stürzt ein.

    12.16 Uhr: Die Bundesflugbehörde meldet, dass der Luftraum der USA gesperrt ist. Nur Militär- und Rettungsmaschinen fliegen noch.

    13.04 Uhr: Bush versichert in einer kurz zuvor aufgezeichneten Fernsehansprache, dass alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen seien.

    13.27 Uhr: In Washington wird der Notstand ausgerufen.

    16:10 Uhr: Auch das Gebäude 7 des World Trade Centers steht in Flammen. Eine Stunde später bricht das 47-stöckige Haus zusammen.

    20.30 Uhr: Der US-Präsident kündigt in einer Fernsehansprache an, die Täter gnadenlos zu verfolgen: «Wir werden keinen Unterschied machen zwischen denen, die diese Attacken ausgeführt haben, und denen, die ihnen Schutz bieten.»

    Andreas von Puttkamer ist Leiter de Geschäftsbereichs Aviaton am Fughafen München. Er meint: Die Auflagen, die nach dem 11. September eingeführt wurden, sind nicht immer sinnvoll.

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