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Landkreis Aichach-Friedberg: Frau ließ Kühe hungern: Urteil ist jetzt rechtskräftig

Landkreis Aichach-Friedberg

Frau ließ Kühe hungern: Urteil ist jetzt rechtskräftig

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    Die Frau, die ihre Kühe hungern ließ, ist rechtskräftig verurteilt.
    Die Frau, die ihre Kühe hungern ließ, ist rechtskräftig verurteilt. Foto: Ralf Lienert (Symbolfoto)

    Ein Fall von Tiermisshandlung beschäftigt seit einiger Zeit die Gerichte. Wie berichtet, hatte eine Frau aus dem Raum Aichach ihre 20 Kühe in einem Stall hungern lassen. Das Amtsgericht Aichach hatte sie deshalb zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 20 Euro verurteilt. Gegen dieses Urteil legte die damals 47-Jährige Berufung ein.

    Das Landgericht Augsburg bestätigte das Urteil jedoch und passte lediglich die Höhe der Tagessätze an die Lebensverhältnisse der Frau an. Sie sollte nun 100 Tagessätze à 15 Euro zahlen.

    Prozess wegen Tiermisshandlung: Revision wurde verworfen

    Auch gegen diese Entscheidung ging die Frau in Revision. Doch das Bayerische Oberste Landgericht hat diese Revision vor Kurzem als unbegründet verworfen, wie ein Pressesprecher jetzt mitteilte.

    Das Urteil ist damit rechtskräftig. Die Frau ist nun vorbestraft.

    Wie berichtet, hatte das Veterinäramt den Stall immer wieder kontrolliert und jedes Mal abgemagerte Kühe vorgefunden, die weder ausreichend noch artgerecht gefüttert worden waren. Eine Zeugin berichtete im Landgericht Augsburg, dass sie gehört habe, wie die Tiere vor Hunger geschrien hätten. Eine Tierärztin beschrieb die Kühe als verschmutzt und abgemagert.

    Die Frau hatte die Tiere von einem Landwirt geschenkt bekommen und den Stall für null Euro gepachtet. Inzwischen sind sie geschlachtet. Auch der Lebensgefährte der Frau stand schon wegen Tiermisshandlung vor Gericht. (kabe)

    Lesen Sie dazu auch: Quälerei im Kuhstall: Darf ein Aichacher Landwirt keine Tiere mehr halten?

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