Mit unvorstellbarer Wucht bricht der Tornado am 13. Mai 2015, dem Vorabend von Christi Himmelfahrt, über die Gemeinde Affing herein. Innerhalb weniger Minuten hinterlässt er eine Schneise der Verwüstung.Foto: Ulrich Wagner
Kaum zu glauben: Der Tornado ist schon fünf Jahre her. Manchem, der die Katastrophe miterlebt hat, sind die Erlebnisse so präsent, als wären sie gestern gewesen. Die Ausnahmesituation hat sich bei vielen ins Gedächtnis eingebrannt.
Tornado in Affing: Nicht nur eine Erinnerung an die Katastrophe
Lebendig geblieben ist aber nicht nur die Erinnerung an die Katastrophe, sondern auch an das, was wundersamerweise nicht passiert ist: Es gab keine Schwerverletzten, keine Todesopfer. Und: Im Unglück, das seinesgleichen sucht, waren auch Hilfsbereitschaft und Solidarität beispiellos. Bis heute lässt sich nur staunen, wie viele damals freiwillig anpackten, wie einmütig sich die Menschen in der Gemeinde zur Seite gestanden sind.
Als ein Tornado in der Region schwere Verwüstungen anrichtete
Ein Unwetter hat in der Region im Mai 2015 eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Dächer wurden abgedeckt, Menschen verletzt und Häuser evakuiert.
Gerade in Affing, das politisch häufig so uneins agiert. In schwierigen Zeiten halten alle zusammen: Das hat Bürgermeister Markus Winklhofer vom Tornado und nun auch aus der Corona-Krise mitgenommen. Im Alltag flacht das alles wieder ab. Doch das sei gut so, findet der Bürgermeister. In der Tat: Der Mensch kann nicht ständig im Ausnahmemodus leben. Alltag kann stattdessen äußerst heilsam sein.
Wenn die Rückkehr in den Alltag nicht gelingen mag
Wer jedoch seit dem Tornado nicht zurück gefunden hat in den Alltag, dem rät Pfarrer Bauer, sich Hilfe zu suchen. Dafür ist es auch fünf Jahre danach nicht zu spät.
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