Altenmünster: Hier entsteht ein neuer Treffpunkt für die Jugend in Altenmüster
Altenmünster
Hier entsteht ein neuer Treffpunkt für die Jugend in Altenmüster
Die Jugendlichen in Altenmünster sollen einen neuen Treffpunkt bekommen. Nun steht fest, wo er gebaut werden soll. Auch zur Finanzierung gibt es Neuigkeiten.
Von Helene Weinold|11.11.23 - aktualisiert:
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Zwischen dem Heizkraftwerk für die Nahwärmeversorgung und der Straße am Zusamufer soll auf 1700 Quadratmetern Gemeindegrund ein Jugend- und Mehrgenerationenplatz entstehen.Foto: Helene Weinold
Knapp ein Dutzend junger Leute verteilten sich bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Altenmünster auf den coronakonform weit verstreuten Besucherstühlen in der Turnhalle der Schule. Sie alle waren gekommen, um die Diskussion über ein Projekt zu verfolgen, das seit Langem auf der Agenda steht: die Einrichtung eines Treffpunktes für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Gemeinde. Nun kommen die Dinge in Bewegung.
Der Gemeinderat hat beschlossen, die Planung in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendrat, der demnächst gewählt wird, noch in diesem Jahr anzugehen, sodass voraussichtlich 2022 mit der Umsetzung begonnen werden kann.
Jugendtreffpunkt in Altenmünster zwischen Wertstoffhof und Zusam
Ein geeignetes Gelände sei bereits gefunden, berichtete Bürgermeister Florian Mair: eine 1700 Quadratmeter große Fläche zwischen dem Wertstoffhof in Altenmünster und der Zusam. "Das Grundstück grenzt nicht direkt an die Wohnbebauung, ist aber auch nicht allzu weit vom Ortszentrum entfernt“, führte Mair an. "Das Verkehrsaufkommen ist niedrig, wenn der Wertstoffhof nicht geöffnet hat, aber die Parkplatzsituation ist wieder komfortabel, sobald der Erweiterungsbau des Kindergartens abgeschlossen ist. Außerdem besteht eine gute Verknüpfung mit Sportplatz und Spielplatz.“
Auch eine Halfpipe, die mit Skateboards oder Scootern befahren werden kann, ist angedacht. Foto: Eddi Nothelfer (Symbolfoto)
Die jungen Bürgerinnen und Bürger, denen die beiden Jugendbeauftragten des Gemeinderates, Karin Berchtold und Melanie Binswanger, zur Seite stehen, wünschen sich einen pavillonartigen Unterstand - "kein festes Gebäude mit Dach und Heizung“, wie Bürgermeister Mair betonte -, eine Grill- oder Feuerstelle und Einrichtungen wie beispielsweise eine Halfpipe. Insgesamt soll der Platz so konzipiert und ausgestattet werden, dass er für alle Generationen attraktiv ist. Ideen sollen bei einem Workshop zusammengetragen werden, sobald der neue Jugendrat seine Arbeit aufnimmt.
Altenmünster rechnet mit hohen Zuschüssen für neuen Treffpunkt
Die Gemeinde hat dafür im laufenden Jahr 60.000 Euro an Planungskosten in den Haushalt eingestellt. Für die Umsetzung sei mit Zuschüssen von 65 Prozent der Kosten über das Amt für Ländliche Entwicklung zu rechnen, kündigte Mair an. Möglicherweise werde es weitere zehn Prozent an Zuschüssen aus dem Topf der ILE (Integrierte ländliche Entwicklung) geben.
Engpass in den Kindergärten "Wir steuern auf einen neuen Rekord in den Kindergärten zu“, informierte Mair die Gemeinderäte. Derzeit seien bereits beide Kindergärten in Altenmünster und Zusamzell überfüllt, "und die Anmeldefrist für das neue Kindergartenjahr beginnt erst am 25. Januar.“ Die Verwaltung werde das Ende der Frist am 11. Februar abwarten und dann über Lösungen entscheiden. "Wir werden definitiv eine weitere Kindergartengruppe brauchen“, kündigte Mair an: "Die räumlichen Probleme werden wir leichter lösen als die personellen.“
Friedhöfe Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Anlage der Urnenfelder auf den gemeindlichen Friedhöfen. Die Verwaltung warte auf die Angebote, sagte Mair dem Gemeinderat. Außerdem sagte er auf einen Hinweis von Gemeinderat Horst Rößle die Sanierung der Toiletten auf dem Friedhof in Altenmünster zu.
Jahresrechnung 2020 Im Jahr 2020 habe die Gemeinde Altenmünster keine neuen Kredite aufnehmen müssen, berichtete Mair: "Dieses Jahr wird es allerdings mit dem Straßenbau in Hegnenbach und der Kindergartenerweiterung spannender.“ Aus dem Verwaltungshaushalt könnten rund 807.000 Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt werden.
Baumfällung Wer die Fällung von elf großen Birken an der Straße zwischen Hegnenbach und Zusamzell veranlasst habe, fragte Gemeinderat Hubert Kraus. Bürgermeister Mair erklärte, er selbst habe aus Sicherheitsgründen angeordnet, die mehr als 60 Jahre alten und brüchigen Bäume fällen zu lassen. Es sei bereits vorgesehen, neue Bäume zu pflanzen.
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