Mehr als 30 dreißig Standarten, Fahnen und Banner bildeten den farbenfrohen Rahmen des Kirchenzugs bei der „Soldaten- und Friedenswallfahrt“ zum Herrgöttle von Biberbach, der musikalisch von der Blaskapelle aus Osterbuch begleitet wurde.
Seit 1886 findet die Wallfahrt nach Biberbach statt
Harald Hübner, Vorsitzender des gastgebenden Brauchtums- und Kameradschaftsverein Biberbach, wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass in diesem Rahmen auch das 140-jährige Vereinsjubiläum gegangen werden kann. Nach der Gründung im Jahre 1886 und der erneute Belebung nach dem 2. Weltkrieg, fand im Jahr 1957 erstmals die Wallfahrt zum Biberbacher Gnadenbild statt. Das änderte sich auch nicht nach der Änderung des Vereinsnamens im Jahr 2015 in „Brauchtums- und Kameradschaftsverein“ nicht.
Die BKV-Vorsitzende sprach einen Appell für gerechten Frieden
Ortspfarrer Ulrich Lindl sprach in der Einleitung zum Festgottesdienst in der Pfarr- und Wallfahrtskirche so auch von „der Kraft der Gewohnheit“, die von dieser Friedenswallfahrt ausgeht. „Traditionen kann man nur weitergeben, wenn wir sie lebendig erhalten.“ Für den musikalischen Rahmen sorgten Kirchenmusikerin Andrea Steger und die „Edenberger Musikanten“. Beim Gedenkakt an der Kapelle appellierte die BKV-Kreisvorsitzende Silvia Müller an die Anwesenden, die Stimme für einen gerechten Frieden zu erheben. Mit dabei waren der Präsident des Verbandes der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereine, Otmar Krumpholz, und der stellvertretende Bezirksvorsitzende Josef Endres.
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