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Prozess in Augsburg
11.04.2021

Betrug mit Corona-Hilfen: Augsburger Ermittler vermuten Millionenschaden

Im Zusammenhang mit den Corona-Hilfen hat die Augsburger Staatsanwaltschaft bisher 200 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetrugs eingeleitet.
Foto: Krieger (Archivbild)

Plus In Augsburg wurden bislang 240 Ermittlungsverfahren um mutmaßliche Betrugsfälle bei Corona-Subventionen geführt. Doch nicht alles hält der Überprüfung vor Gericht stand.

Vor Kurzem wurde in München ein ziemlich großer Fall verhandelt, ein 31-Jähriger hatte unter verschiedenen Identitäten 91 Anträge auf Corona-Soforthilfe in mehreren Bundesländern gestellt. 2,5 Millionen Euro wollte er sich so erschleichen, was misslang. Ein Gericht verurteilte ihn schließlich zu viereinhalb Jahren Haft. Einen derart großen Brocken gab es im Raum Augsburg seit Beginn der Corona-Krise nicht. Doch auch hier versuchen Menschen nach Erkenntnissen der Ermittler, die staatlichen Hilfsmaßnahmen auszunutzen. Krise und Lockdown-Maßnahmen werden Firmen in die Pleite und Menschen in den finanziellen Ruin führen, die Förderprogramme sind dafür gedacht, die Folgen abzuschwächen. Doch die Hilfszahlungen werden offenbar vielfach auch von Menschen in Anspruch genommen, die das Geld nicht benötigen oder zu Unrecht beziehen.

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