Der NS-Erinnerungsort Halle 116 auf dem ehemaligen Sheridan-Areal in Augsburg soll frühestens ab Herbst saniert werden. Das teilt das städtische Hochbauamt auf Anfrage unserer Redaktion mit. Wie berichtet, war die Halle 116 überraschend Ende März wegen Einsturzgefahr gesperrt worden. Geschichtsvereine kritisierten die Schließung als überzogen. Seit Juni ist das Gebäude wieder eingeschränkt an den Wochenenden geöffnet, an den Sonntagen gibt es jeweils eine Führung. Bald stehen Sanierungsarbeiten an. Bei den ehrenamtlichen Unterstützern des Gedenkortes drängt man auf eine rasche Umsetzung.
Augsburg
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