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Fall Volker Ullrich: 45.744 Augsburger Wählerstimmen verpuffen im Nichts

Kommentar

Der Fall Volker Ullrich: 45.744 Wählerstimmen verpuffen im Nichts

Stefan Krog
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    Volker Ullrich ist raus aus dem Bundestag: Die Augsburger Wähler, die dem CSU-Mann ihre Erststimme gaben, werden nicht berücksichtigt.
    Volker Ullrich ist raus aus dem Bundestag: Die Augsburger Wähler, die dem CSU-Mann ihre Erststimme gaben, werden nicht berücksichtigt. Foto: Marcus Merk

    Die Diskussion über das Wahlrecht ist häufig in Verquickung mit den Folgen für einzelne Parteien geführt worden. Die Frage, wer profitiert und wer nicht profitiert, hat ein Stück weit den Blick aufs Wesentliche verstellt, nämlich dass wie jetzt in Augsburg 45.744 Wählerstimmen im Nichts verpuffen. So viele hatte CSU-Direktkandidat Volker Ullrich auf sich vereint und wäre damit eigentlich Sieger gewesen. Das ist bitter für die Wähler, es ist bitter für den Wahlkreis und es ist bitter für den Kandidaten, in diesem Fall Ullrich von der CSU. Der 49-Jährige lebt ein Stück weit für die Politik, jetzt ist er sein Mandat los - nicht wegen Erfolglosigkeit, sondern wegen einer Regeländerung.

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