Es gab über Jahre hinweg kaum ein Thema in Augsburg, das mehr polarisiert hat. Vier Jahre campierten Klimaaktivistinnen und -aktivisten neben dem Rathaus. Sie erfuhren Unterstützung, aber auch massive Kritik. „Schandfleck“ war nur eine der Beschimpfungen. Im Juli 2024 mussten sie abziehen. Nun schlagen sie nach 2025 erneut auf den vertrockneten Wiesen des Wittelsbacher Parks ihre Zelte auf. Bis Sonntag wolle man die „Utopie eines klimafreundlichen und solidarischen Lebens in die Wirklichkeit“ umsetzen, sagt Mitinitiatorin Benigna Gruber. Doch bekommt von dem Camp dort überhaupt jemand etwas mit – und ist es schwierig geworden, mit dem Thema Klimaschutz noch zu den Menschen durchzudringen?
Augsburg
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