Es gibt Videos von der Tat. Von den Schlägen, den Tritten, den Sekunden, in denen sich alles abspielt. Es heißt, dass die Kripo-Beamten in Augsburg die Bilder genau analysiert, regelrecht seziert haben, um herauszufinden, welcher Täter was exakt gemacht hat. Die Aufnahmen zeigen aber offenbar auch einen Teil der Vorgeschichte; der Gewalt muss ein Wortgefecht vorausgegangen sein. Sie dürften im anstehenden Prozess gegen Halid S. und mutmaßliche Mittäter eine große Rolle spielen. Dass es zu einer Verhandlung kommt, ist wahrscheinlich: Nach Recherchen unserer Redaktion hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den als „Kö-Täter“ bekannt gewordenen 22-Jährigen sowie vier weitere Männer erhoben, vor allem geht es um gefährliche Körperverletzung. Es gibt aber noch offene Fragen.
Prozess in Augsburg
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