Am Staatstheater Augsburg lautet das Motto der kommenden Spielzeit „ungeheuer“, abzielend darauf, dass „das Ungeheure alltäglich geworden zu sein scheint“, wie Staatstheater-Intendant André Bücker im neuen Spielzeit-Journal schreibt. Kaum weniger, wenn auch auf eigene Art „ungeheuer“ ist die Fülle der Produktionen, mit denen das Mehrspartenhaus auch 2026/27 aufwartet. Nachfolgend die wichtigsten Premieren:
Schauspiel
- Frau Yamamoto ist noch da. Schauspiel von Dea Loher; Inszenierung Nina Mattenklotz (2.10., Martini-Park).
- Die verlorene Ehre der Katharina Blum. Schauspiel nach dem Roman von Heinrich Böll; Inszenierung Tom Kühnel (9.10., Brechtbühne).
- Halli Galli (eine Show ohne Hans Rosenthal). Schauspiel von Felix Krakau (Uraufführung); Inszenierung David Ortmann (27.11.)
- Der Zauberer von Oz. Familienstück von Sergej Gössner nach Lyman Frank Baum; Inszenierung Annette Müller (28.11., Brechtbühne).
- Ein neues Lehrstück nach Bertolt Brecht (Arbeitstitel) zum Brechtfestival 2027 (23.2., Brechtbühne).
- Die Tragödie des Macbeth. Von William Shakespeare, Übersetzung Thomas Brasch; Inszenierung André Bücker (26.2., Martini-Park).
- Clean. Ein Stück aus Oberhausen von Sarah Kilter (Uraufführung), Inszenierung Nicole Schneiderbauer (23.4., Brechtbühne).
- The Boys Are Kissing. Komödie von Zak Zarafshan; Inszenierung Jakob Weiss (30.4., Martini-Park).
- Der Liebling. Satire von Svenja Viola Bungarten; Inszenierung Yvonne Kespohl (2.7., Martini-Park).
- Wiederaufnahmen: unter anderem „Alte weiße Frau“, „Mord im Orientexpress“, „Das Leben ein Traum“, „Stella“, „Die Dreigroschenoper“.
Musiktheater
- Die Verwandlung. Oper von Gordon Kampe und Philipp Löhle (Uraufführung); Dirigent Ivan Demidov, Inszenierung André Bücker (10.10., Martini-Park).
- Hänsel und Gretel. Oper von Engelbert Humperdinck; Dirigent Sebastiaan van Yperen, Inszenierung Aldona Farrugia (11.11., Martini-Park).
- Die menschliche Stille. Kammeropern von Lee Hoiby und Francis Poulenc; Dirigent Sebastiaan van Yperen, Inszenierung Sophie Louise Busch (23.1., Brechtbühne).
- Luisa Miller. Oper von Giuseppe Verdi; Dirigent Domonkos Héja, Inszenierung Friederike Blum (30.1., Martini-Park).
- Iphigenie in Aulis. Oper von Christoph Willibald Gluck; Dirigent Ivan Demidov, Inszenierung Jochen Biganzoli (20.3., Martini-Park).
- Der Barbier von Seviglia. Oper von Gioacchino Rossini; Dirigent Domonkos Héja, Inszenierung Noa Naamat (23.5., Martini-Park).
- Wiederaufnahmen: „Das Tagebuch der Anne Frank“, „La Belle et la Bete“.
Ballett
- Cinderella. Ballett von Ricardo Fernando, Musik Sergei Prokofjew (31.10., Martini-Park).
- Blending. Kammerballettabend von Jon López, Martxel Rodríguez und Ermanno Sbezzo (19.12., Brechtbühne).
- Cathedral/Minus 16. Ballettabend von Marcos Morau und Ohad Naharin (10.4., Martini-Park).
- New Comer. Kammertanzabend (22.5., Brechtbühne).
- Internationale Ballett- und Tanzgala (6./7.2., Martini-Park).
- Wiederaufnahme: „Frida“.
Digitaltheater
- Kafka/Ich. Eine interaktive Begegnung mit dem Geist von Franz Kafka (Oktober).
- Metropolis. VR-Schauspiel (Frühjahr 2027).
- Please Stand By. Kooperative Erfahrung in Mixed Reality (Mai 2027).
- Spuren sichtbar machen. Ein Augmented Reality Erinnerungsspaziergang (Sommer 2027).
- Wiederaufnahme: „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“.
Sinfoniekonzerte
Acht Sinfoniekonzerte der Augsburger Philharmoniker sind für die kommende Spielzeit im Kongress am Park angesetzt. Artist in Residence ist die Geigerin Tianwa Yang, die Tschaikowskys Violinkonzert ebenso interpretieren wird (16./17.11.) wie Paul Ben-Haims Konzert für Violine und Orchester (5./6.7.2027). Großprojekte sind Mahlers 6. Sinfonie (7./8.12.) sowie – als Sonderprojekt zum 200. Todestag – ein Beethoven-Marathon mit der Aufführung sämtlicher Sinfonien: die Nummern 1 bis 8 am 3. April, Nummer 9 am 5./6. April.
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