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Personalkosten: Gewerkschaft und Stadt Augsburg gehen auf Konfrontation

Augsburg

Gewerkschaft und Stadt gehen beim Thema Personalkosten auf Konfrontation

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    Vor zwei Jahren streikte unter anderem die Augsburger Müllabfuhr in der Tarifauseinandersetzung für den öffentlichen Dienst. Die Folge waren überfüllte Tonnen.
    Vor zwei Jahren streikte unter anderem die Augsburger Müllabfuhr in der Tarifauseinandersetzung für den öffentlichen Dienst. Die Folge waren überfüllte Tonnen. Foto: Felix Ebert

    Vor zwei Jahren sorgte der Streik im öffentlichen Dienst für Schlagzeilen: Teils blieben Mülltonnen in Augsburg wochenlang ohne Leerung, weil Warnstreiktage wiederholt auf die dortigen Leerungstage fielen. In einzelnen Straßen türmten sich Abfallsäcke. Auch in anderen Kommunen hielt Verdi den Druck hoch. Am Ende setzte die Gewerkschaft eine Gesamterhöhung von elf Prozent durch - die größte Tariferhöhung im öffentlichen Dienst seit Jahrzehnten. Turnusgemäß startet nun die nächste Tarifrunde - Verdi geht mit einer Forderung von acht Prozent ins Rennen. Am Donnerstagabend wurde eine Unterschriftenliste mit 3500 Unterschriften an Personalreferent Frank Pintsch (CSU) übergeben. Die Stadt sieht diesmal weniger Spielraum und warnt vor Einschnitten im Haushalt, der für die kommenden zwei Jahre kaum Raum für neue Projekte lässt.

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