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Prozess in Augsburg: Unfall als Mordversuch? Staatsanwaltschaft fordert lange Haft für 21-Jährigen

Prozess in Augsburg

Unfall als Mordversuch? Staatsanwaltschaft fordert lange Haft für 21-Jährigen

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    War dieser Unfall ein Mordversuch? Der Angeklagte mit seinem Verteidiger Jörg Seubert (auf der hinteren Bank) und einem Dolmetscher im Landgericht Augsburg.
    War dieser Unfall ein Mordversuch? Der Angeklagte mit seinem Verteidiger Jörg Seubert (auf der hinteren Bank) und einem Dolmetscher im Landgericht Augsburg. Foto: Jan Kandzora, Silvio Wyszengrad

    Im Prozess um eine Karambolage im März 2024 in der Jakobervorstadt sind nun vor dem Landgericht Augsburg die Plädoyers gehalten worden. Dabei gingen die Anträge von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erheblich auseinander. Ankläger Thomas Junggeburth forderte für Hakim S. (Name geändert), einen 21-jährigen Mann aus Syrien, unter anderem wegen versuchten Mordes eine Jugendstrafe von fünf Jahren und drei Monaten Haft. Der Staatsanwaltschaft sagte unter anderem, der Angeklagte habe seine frühere Freundin eher als „Besitzobjekt“ betrachtet und geglaubt, er habe einen „Verfügungsanspruch“ über sie. Anwalt Jörg Seubert forderte hingegen einen Freispruch für seinen Mandanten. Man könne nicht mit absoluter Sicherheit den Schluss ziehen, dass Hakim S. seine Ex-Freundin habe umbringen wollen.

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