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Prozess um Mord an dreifacher Mutter Nina H. in Augsburg: Kleine Tochter des Opfers belastet Gino F.

Prozess in Augsburg

„Ich habe seine Stimme erkannt“: Kleine Tochter des Mordopfers Nina H. belastet Gino F.

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    Strafverteidiger Michael Weiss spricht mit dem Angeklagten Gino F., der den Mord an Nina H. bestreitet. Doch die Luft wird für ihn immer dünner.
    Strafverteidiger Michael Weiss spricht mit dem Angeklagten Gino F., der den Mord an Nina H. bestreitet. Doch die Luft wird für ihn immer dünner. Foto: Ina Marks

    Was für ein Kuscheltier sie denn da bei sich habe, will der Vorsitzende Richter Michael Eberle von der kleinen Emilia (Name geändert) wissen. „Das ist ein Schwan, aber er hat noch keinen Namen.“ Der Schwan war wohl auch das Lieblingstier von Emilias Mutter, Nina H. Die Nachbildung eines solchen weißen Tieres zierte ihr Grab bei der Beerdigung. Die 30-jährige Mutter ist vergangenes Jahr in ihrem Haus in Haunstetten erschossen worden. Am Montag musste die neunjährige Tochter, das älteste der drei Kinder, nun als Zeugin im Prozess aussagen. Zuvor hatte das Gericht immer wieder an den Angeklagten Gino F. appelliert, sich endlich zur Tat zu äußern. Man wollte dem Kind, das die traumatische Tat miterlebt hat, die Aussage ersparen. Vergeblich. Der 30-Jährige hatte mehrfach abgeblockt. Emilias Vernehmung findet unter besonderen Umständen statt.

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