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Golf: GCA-Golfer Philipp Macionga spielt bei der WM in Japan nicht nur ein heißes Eisen

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GCA-Golfer Philipp Macionga spielt bei der WM in Japan nicht nur ein heißes Eisen

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Philipp Macionga, Golfspieler des GC Augsburg.  wurde bei der WM der Jungen in Japan Dritter mit dem Team und Fünfter in der Einzelwertung.
    Golf Philipp Macionga, Golfspieler des GC Augsburg. wurde bei der WM der Jungen in Japan Dritter mit dem Team und Fünfter in der Einzelwertung. Foto: Deutsche Golf Sport Gmbh Dgs

    Er gehört seit seiner Jugend zu den herausragenden Spielern des Golfclubs Augsburg, nun hat Philipp Macionga kurz vor seinem 18. Geburtstag an diesem Donnerstag einen weiteren großen Erfolg seiner noch jungen Karriere hinzugefügt. Beim Junior World Cup, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Jungen, in Japan gewann er mit seinen drei Teamkollegen ebenso wie die USA Bronze (mit 20 unter Paar) - hinter den dominierenden Gastgebern (-34) und der Mannschaft aus Kanada (-30). "Wir haben alle den Kampf angenommen und eine gute Woche gespielt. Mit dem geteilten dritten Platz können wir zufrieden sein. Bei der Anreise hätten wir das ganz sicher unterschrieben, als wir gesehen haben, dass alle Länder mit ihren Top-Leuten angereist sind", sagte Philipp Macionga nach dem Erfolg. 

    GCA-Spieler Philipp Macionga setzt gleich am ersten Turniertag ein Ausrufezeichen

    Gleich am ersten Tag sorgte der Abiturient aus Neusäß selbst dafür, dass das deutsche Team, das Nils-Levi Bock, Emil Alberts (beide St. Leon-Rot) und Tom Haberer (GC Hannover) vervollständigten, einen starken Auftakt hatte. Macionga setzte mit seiner 66er-Runde (-5) - darunter drei Birdies in Serie - gleich ein Ausrufezeichen und positionierte sich auch in der Einzelwertung hinter den zwei Top-Japanern auf Rang drei. "Ich war sehr happy mit meinem Spiel. Alle Bereiche waren sehr gut und ich habe auch nur sehr wenige Fehler gemacht", freute sich Macionga über den bravourösen Auftakt. "Es macht soviel Bock, hier zu spielen. Das Fernsehen überträgt das Turnier und für mich ist es eine riesen Ehre, für die Nationalmannschaft spielen zu dürfen. Hier haut jeder alles rein und ackert bis zum letzten Putt." 

    Namhafte Golf-Profis wie John Rahm oder Scottie Scheffler haben schon den Junior Golf World Cup gespielt

    Im WM-Modus traten an jedem Spieltag die vier Spieler jeder Mannschaft an, die drei besten Scores des Tages im Zählspiel schafften es in die Wertung. Namhafte Majors-Gewinner wie John Rahm, Justin Rose, Hideki Matsuyama oder Scottie Scheffler zählten bereits zu den Teilnehmern am Junior Golf World Cup, in deren Spuren nun Macionga und Co. wandelten. Und die während der restlichen Turniertage die Nerven behielten und so gute Runden zeigten, dass es letztendlich mit 20 unter Par gemeinsam mit dem amerikanischen Team für Bronze reichte. 

    Macionga spielte am zweiten Turniertagt trotz kurzer Anfangsschwierigkeiten dank seiner heißen Eisen noch fünf Birdies an sechs Loch, schob noch ein Eagle hinterher und verbesserte mit einer 68 (-3) sein Gesamtergebnis auf acht unter Par. Schlaggleich teilte er sich zu diesem Zeitpunkt mit Billy Davis aus den USA die Führung, fiel am letzten beiden Turniertagen aber etwas zurück, obwohl er trotz eines schwierigen Starts zum Abschluss noch mit drei Birdies und einem Eagle wieder in die Spur kam und das Turnier mit einer 69 (-2) beendet. 

    Trotz Abiturstress konnte der Augsburger Golfer Philipp Macionga seine Leistung abrufen

    Weil auch seine Teamkollegen über die vier Turniertage hervorragende Runden absolvierten, gab es schließlich für alle bronzenes Edelmetall, gepaart mit großen Jubel im deutschen Team. "Mit meiner eigenen Leistung bin ich zufrieden. In allen Bereichen war mein Spiel solide. Kurz nach dem Abitur tut sowas echt gut, gerade weil man während durch den Abistress nicht soviel machen konnte. Auf meiner Leistung hier in Japan kann ich aufbauen“, war Philipp Macionga glücklich und dufte sich im Einzel zusätzlich als bester deutscher Spieler über Rang fünf freuen. 

    Auch von Marcus Neumann, dem Vorstand Sport im Deutschen Golf Verband, gab es lobende Worte für das deutsche Quartett: "Ich freue mich sehr für das ganze Team, dass es hier mit der "Übernation" im Golf, den USA, quasi zusammen auf dem Treppchen steht und zudem auch England hinter sich lassen konnte. Entscheidend ist aber, dass jeder einzelne Athlet hier unvergleichliche Erfahrungen machen konnte. Diese Lernerfolge werden die Karrieren positiv prägen."

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