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Nach Augsburg trifft es Nürnberg und Landshut: Aktuelle Infos zu Warnstreik im ÖPNV (8.4.2026)

Warnstreik im Nahverkehr

Nächste Runde im Tarifstreit in Bayerns ÖPNV: Nach Augsburg streikt Verdi in Nürnberg und Landshut

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    Der ÖPNV wird in Augsburg am Dienstag bestreikt.
    Der ÖPNV wird in Augsburg am Dienstag bestreikt. Foto: Silvio Wyszengrad (Archivbild)

    Nach dem Streik der Gewerkschaft Verdi am Dienstag im Augsburger Nahverkehr, setzen die Beschäftigten ihren Arbeitskampf heute in weiteren bayerischen Städten fort. Während in Nürnberg und Landshut der Verkehr stillsteht, verzichtet Verdi auf einen Streik in München. Das müssen Fahrgäste am heutigen Mittwoch beachten.

    In Nürnberg legen die Beschäftigten heute die Arbeit nieder, wie BR24 mit Verweis auf Verdi berichtet. Demnach sei dort mit Auswirkungen im Verkehr von Bussen, Straßen- und U-Bahnen zu rechnen. Bereits am Dienstag sollten außerdem die Arbeitskräfte jenseits der Fahrzeuge, etwa in Werkstätten, streiken, was für die Kunden jedoch kaum zu Einschränkungen führen sollte. Außerdem wird auch in Landshut gestreikt.

    Verdi plant erneut ÖPNV-Warnstreiks in bayerischen Städten: Damit ist zu rechnen

    Bereits am Karsamstag streikten wie schon am Gründonnerstag zudem die Busfahrer in Passau. Auch eine landesweite Aktion ist demnach geplant. Ähnlich wie an den letzten Streiktagen dürfte auch diesmal mit unterschiedlichen Auswirkungen in den Städten gerechnet werden.

    • Augsburg: Wie in der Vergangenheit fielen am Dienstag Bus- und Tramfahrten größtenteils aus. Ausgenommen waren die Buslinien des AVV und solche, die von externen Dienstleistern übernommen werden (Linien 21, 38 sowie 24/25). Zudem war das Leihrad-System der Stadtwerke nutzbar.
    • Nürnberg: Auch die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) verweist online angesichts des Streiks am 8. April auf die vermuteten Auswirkungen und Gegenmaßnahmen, die Fahrgästen bereits bekannt vorkommen dürften. Demnach soll auf Basis der Nachlinien ein Notfahrplan der Busse ermöglicht werden, außerdem sollen die Linien 82 und 83 regulär verkehren. Sowohl U-Bahnen als auch Straßenbahnen bleiben am Mittwoch in ihren Depots, die S-Bahnen verkehren normal. Besuchern des Nürnberger Volksfests wird empfohlen, sich rechtzeitig über ihre Anreise zu informieren.
    • Landshut: Auch in Landshut soll der Streik am Mittwoch, 8. April, den Nahverkehr beeinträchtigen. Die Beschäftigten sind aufgerufen, die Arbeit für den Tag niederzulegen. Die Stadtwerke Landshut teilen auf der Internetseite mit, dass keine Busse fahren werden. Lediglich die Linie 609 (Altstadt – Hauptbahnhof – Münchnerau – Gündlkoferau) ist davon nicht betroffen. Diese wird von einem Kooperationspartner bedient.
    • München: Verdi hat zudem die Beschäftigten der Münchner MVG in dieser Woche zum Streik aufgerufen. Da es in der Woche nach Ostern jedoch zu größeren Einschränkungen auf der S-Bahn-Stammstrecke kommt, verzichtet Verdi in München bewusst auf Streikmaßnahmen.

    Gegen Ende der Woche sind weitere Streikaufrufe in kleineren bayerischen Städten möglich, teilte Verdi am Dienstag mit.

    Tarifstreit zwischen Verdi und den kommunalen Arbeitgebern: Darum geht es im Konflikt

    Zum vierten Mal ruft die Gewerkschaft in den laufenden Verhandlungen nun zum Streik auf. Zwar hatte es im März Annäherungen zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) gegeben, doch eine Einigung gelang in bisher vier Gesprächsrunden nicht. Vor der nächsten am 15. April jetzt die erneuten Streiks. Kernthemen des Streits sind nach wie vor die von Verdi geforderte Gehaltserhöhung sowie die gleichzeitige Reduzierung der Arbeitszeit. (mit dpa)

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