Über Kirchheim im Landkreis München war am Montagabend eine gelbe Rauchwolke zu sehen. Die Dämpfe gingen auf einen Chemieunfall in einem Gewerbegebiet der Gemeinde zurück. Der Münchner Abendzeitung zufolge sei ein erster Notruf um 17.30 Uhr eingegangen. Wie die Feuerwehr rasch informierte, habe es sich bei den Rauchschwaden um Stickoxide gehandelt, die Atmungsorgane reizen und schädigen können.
Gelber Rauch über Landkreis München: Feuerwehr warnte per App
Per Warn-App forderten die Einsatzkräfte Anwohnerinnen und Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Warum die Dämpfe austraten, ist laut Feuerwehr noch unklar. Die chemische Reaktion habe zwar nach rund 2,5 Stunden gestoppt werden können. Wegen der Löscharbeiten hätte sich zwischenzeitlich aber eine zweite gelbe Rauchwolke gebildet, warnten die Einsatzkräfte weiter.
Wie die Münchner Abendzeitung schreibt, hätten sich die Gase in einer Halle in Kirchheim gesammelt, seien durch einen rund 20 Meter hohen Schornstein ausgetreten und über mehrere Ortsteile der Gemeinde gezogen. Eine Evakuierung umliegender Gebäude sei nicht nötig gewesen. Der Landkreis München informierte gegen 22 Uhr auf Facebook, dass der Löscheinsatz noch am Abend beendet werden konnte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht mehr. (mit dpa)
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren