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Eisbachwelle in München: Surfer ärgern sich über verschobenen Termin

München

Versuch an der Eisbachwelle in München verschoben: Neuer Ärger zwischen den Surfern und der Stadt

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    Der Eisbach in München fließt seit einigen Monaten ruhiger dahin, als es sich viele Surfer wünschen.
    Der Eisbach in München fließt seit einigen Monaten ruhiger dahin, als es sich viele Surfer wünschen. Foto: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

    Kurz vor den Kommunalwahlen hat es rund um die Eisbachwelle in München noch einmal Ärger zwischen Surfern und der Stadt gegeben. Denn ein länger geplanter Vorversuch zur Wiederbelebung des seit vergangenem Herbst verschwundenen Wahrzeichens der Landeshauptstadt war am Freitag kurzfristig abgesagt worden. Wie die Münchner Abendzeitung berichtet, echauffieren sich Vertreter der Surferszene vor allem über den Grund dafür.

    Die Eisbachwelle in München: Streit zwischen Stadt und Surfern wegen Ästen

    Denn offenbar hat sich mindestens ein Ast an einem Wehr unterhalb der Welle so verhängt, sodass die Dammbalken dort aktuell nicht abgesenkt werden können. Das müsste allerdings geschehen, falls mehr Wasser in den Eisbach eingeführt wird – was zum Surfen und für den Test nötig wäre. Laut dem Wasserwirtschaftsamt der Landeshauptstadt liegt der Pegel an der Himmelreichbrücke direkt an der Welle aktuell bei 107 cm. Nötig seien laut Abendzeitung allerdings mindestens 145 cm.

    Ihr gegenüber schimpfte der Präsident des Surfclub Münchens, Martin Grün: „Der Ast ist vielleicht eineinhalb Meter lang und dünner als ein Arm. Man könnte den Ast ganz einfach vom Ufer aus mit der Hand herausziehen.“ Beschränkt wurde der Zufluss von der Isar in den Eisbach wegen des Hochwassers während des Tau- und Regenwetters Ende Februar.

    Ganz so leicht, wie es sich Grün die Lösung vorstellt, ist die Situation womöglich allerdings nicht – zumindest laut Wasserwirtschaftsamt. Dieses erachtet dem Bericht der Abendzeitung nach den Einsatz eines Baggers für die Arbeiten wegen der Äste als nötig. Zusätzlich seien „weitere Steuerungsmaßnahmen im gesamten Gewässersystem des Englischen Gartens“ erforderlich. Die Findung eines Termins läuft noch.

    Aussagen, die die teils aufgebrachte Münchner Surf-Szene nicht besänftigen dürfte. Erst kürzlich hatten bei ihr laut Abendzeitung die Auflagen der Münchner Behörden für eine Demonstration vor einigen Tagen für Unmut gesorgt.

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