Die Ferien sind bald vorbei und Reisende machen sich von ihrem Urlaubsort auf den Weg zurück nach Hause. Auf den bayerischen Autobahnabschnitten kann es in den kommenden Tagen und am Wochenende zu Verzögerungen kommen. Der ADAC geht allerdings von einem deutlich geringeren Verkehrsaufkommen als zum Start in die Ferien aus.
Im Vergleich zum Beginn der Osterferien Ende März erwartet der Automobilclub ein entspannteres Verkehrsgeschehen. Viele Reisende treten ihre Rückreise nicht erst am letzten Ferienwochenende an, sondern verteilen diese auf die Tage zuvor, so der ADAC. Auch der Berufsverkehr unter der Woche werde etwas entspannter ausfallen als üblich.
In neun Bundesländern enden die Osterferien: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. In zwei Bundesländern dauern die Ferien noch an: Im Saarland und in Thüringen haben die Schülerinnen und Schüler noch eine weitere Woche frei.
Auf diesen bayerischen Autobahnen ist mit einem Zeitverlust zu rechnen
Lange Staus aus dem Süden werden laut ADAC voraussichtlich ausbleiben. Auf einigen Strecken sind Verzögerungen erwartet. Auf diesen Autobahnen in Bayern ist mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen:
- A3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
- A6 Heilbronn – Nürnberg
- A7 Frankfurt – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Ulm – München – Salzburg
- A9 Nürnberg – München
- A93 Inntaldreieck – Kufstein
- A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
- A96 Lindau – München
- A99 Autobahnring München
Straßen im Alpenraum am stärksten vom Reiseverkehr belastet
Rund um die Alpen wird das Verkehrsaufkommen voraussichtlich am höchsten sein, da in den europäischen Nachbarländern ebenfalls Osterferien sind und sich viele Touristen in der Region aufhalten. In Österreich kommt es auf der Brennerautobahn und den Nord-Süd-Achsen, wie den West-, Tauern- und Inntalautobahn und den Straßen um den Arlberg zu Verzögerungen. In der Schweiz sind insbesondere die Gotthard- und die San-Bernardino-Route staugefährdet. Zusätzlich kann es auf den Verbindungen zwischen Bern, Zürich, Basel und Chur zu Engpässen kommen.
In Italien zählt die Brennerroute zu den Hauptbelastungspunkten. Auch die Strecken zwischen Mailand und Bologna, zwischen Bologna und Florenz sowie zwischen Verona und Venedig sind zeitweise stark frequentiert.
Wer nach Deutschland einreist, muss zudem aufgrund von Grenzkontrollen mit einem Zeitverlust rechnen.
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