Die Traditionsbrauerei des Klosters Andechs hat ein ungewöhnliches Biermischgetränk auf den Markt gebracht. Das teilte das Kloster auf seiner Webseite mit. Die „Andechser Apfelweisse“ verbindet demnach fruchtige und malzige Noten. Doch nicht nur die Zutaten sind eine Besonderheit: Zum ersten Mal braut die Klosterbrauerei ein alkoholfreies Biermischgetränk.
Kloster Andechs: Alkoholfreies Biermischgetränk für den Sommer
Die Philosophie hinter dem Sommergetränk sei das bewusste Genießen ohne Alkohol und eigne sich nicht nur „für die kurze Erfrischung im Alltag“, sondern auch für den Sport, heißt es in der Mitteilung. Optisch dominiere die goldene Farbe des Getränks. Ein aufmerksamer Blick entdecke dazu orangene Reflexe in der fein trüben Biermischung, heißt es vonseiten des Klosters.
Bierliebhaber schmecken laut Angaben der Brauerei neben Malz auch unterschiedliche Fruchtaromen. Neben einer „fein-säuerlichen Apfelnote“ erwarten Kundinnen und Kunden Duftnoten von weiteren Früchten wie grüner Banane, Mango und Papaya. Dadurch entstehe ein süß-säuerlicher Geschmack. Der gewöhnlich bittere Hopfengeschmack sei dabei kaum zu schmecken.
Sommerbier des Klosters Andechs: Erstmals alkoholfreies Biermischgetränk
Neben der neuen Mischung gibt es eine weitere Besonderheit an dem Getränk: Zum ersten Mal bietet die bayerische Marke ein Biermischgetränk an, welches alkoholfrei ist.
Wie das Kloster Andechs bekannt gab, baut ihr neues Getränk auf eigenen Kreationen auf. Demnach bestehe die „Andechser Apfelweisse“ zu 55 Prozent aus der eigenen Apfelschorle und zu 45 Prozent aus dem eigenen alkoholfreien Weißbier.
Kloster Andechs: Moderne Ansätze trotz jahrhundertealter Brautradition
Das Handwerk des Bierbrauens übten Mönche im Kloster Andechs wohl schon im 15. Jahrhundert aus. Laut eigenen Angaben weisen darauf mehrere historische Dokumente hin.
Die Traditionsbrauerei steht aber wie viele bayerische Brauereien vor Veränderungen. Wie der Münchner Merkur berichtete, sei die neue „Apfelweisse“ eine Reaktion der Klosterbrauerei auf die sinkenden Verkaufszahlen von traditionellen Biersorten. Demnach komme die neue Sorte bislang gut bei den Händlern an.
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