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Surfwelle am Münchner Eisbach wieder da – was steckt dahinter?

München

Kurzes Comeback am Eisbach: Warum die Surfwelle nun wieder weg ist

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    Wie es einmal war: Surferinnen und Surfer reiten vor etlichen Zusehenden auf der Eisbachwelle im Englischen Garten.
    Wie es einmal war: Surferinnen und Surfer reiten vor etlichen Zusehenden auf der Eisbachwelle im Englischen Garten. Foto: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

    Plötzlich war sie wieder da: Am Donnerstagmorgen bäumte sich am Münchner Eisbach auf einmal eine Welle auf. Die Surf-Community „Rapid-Society“ postete das Video auf Instagram und verbreitete die gute Nachricht. Die Welle, die zu sehen ist, ist nicht ganz so hoch, nicht ganz so wild wie die Eisbachwelle, die vor sechs Monaten verschwand. Doch schon am Freitagvormittag verschwand sie wieder.

    Seit Ende Oktober ist die weltberühmte Eisbachwelle in der Nähe vom Haus der Kunst verschwunden. Nach der jährlichen Bachabkehr baute sie sich nicht mehr auf. Mehrfach gab es Versuche von Experten, die Stelle im Bach wieder surfbar zu machen, doch bisher blieben alle Versuche ohne Erfolg. Seither ist der Eisbach an der Prinzregentenstraße für Surferinnen und Surfer gesperrt.

    Große Hoffnung wird schnell zerschlagen: Gitter erzeugt Welle im Eisbach

    Die Hoffnung, dass sich die Welle natürlich aufgebaut haben könnte, weil sich durch das Hochwasser der vergangenen Tage Schotter und Moos ins Flussbett verschoben haben könnte, wurde am Donnerstag schnell wieder zunichtegemacht, wie die Abendzeitung berichtete. Mehrere Medien vermeldeten: Unbekannte haben offenbar ein Gitter im Bach angebracht, das die Welle aufstellt.

    In den vergangenen Monaten gab es mehrfach illegale Bauten, die eine Welle erzeugen sollten. Holzrampen wurden ins Wasser gesetzt. Diesmal ein Gitter. Wie lange die Stadt München einen solchen illegalen Einbau dulden wird, ist fraglich. An der Stelle stehen Schilder, die das Surfen weiter untersagen. Nach Berichten der Abendzeitung wagte sich am Donnerstag dennoch ein Surfer aufs Brett. Das Referat für Klima- und Umweltschutz teilte laut der Süddeutschen Zeitung (SZ) bereits mit, das Gitter müsse ausgebaut werden. Das Surfen an der Stelle bleibe nach wie vor durch eine Allgemeinverfügung verboten.

    Am Freitagvormittag war es schließlich so weit: Das Baureferat entfernte den Einbau. Mehrere Arbeiter holten laut SZ das Gitter aus dem Wasser. Anschließend war die Welle wieder weg. Wie es am Eisbach weitergeht, ist offen. Die Hoffnungen der Surferinnen und Surfer liegen nun auf dem neu gewählten Oberbürgermeister Dominik Krause.

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