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Donauwörth: Geschlossenes Reisezentrum in Donauwörth löst Verwirrung aus

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Geschlossenes Reisezentrum in Donauwörth löst Verwirrung aus

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    Das Reisezentrum in Donauwörth ist derzeit geschlossen. Nach dem Hin und Her über die Zukunft des Serviceschalters gab es die Befürchtung, die Bahn schließt nun vorzeitig.
    Das Reisezentrum in Donauwörth ist derzeit geschlossen. Nach dem Hin und Her über die Zukunft des Serviceschalters gab es die Befürchtung, die Bahn schließt nun vorzeitig. Foto: Celine Theiss

    Schließt es? Oder schließt es doch nicht? Viele Fragen stellten sich in den letzten Monaten rund um das Reisezentrum der Deutschen Bahn im Donauwörther Bahnhof. Der letzte Stand der Dinge war, dass der Schalter auch in Zukunft besetzt sein wird. Aktuell sind seine Türen aber geschlossen. An der Glastür des Schalters hängt ein weißes Blatt Papier, auf welchem steht: "Schalter nicht besetzt! Keine Auskunft im Kiosk!" Das sorgt bei Zugreisenden für Verwirrung. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn klärt die Lage auf.

    Da die Bahn mit vielen Krankheitsfällen zu kämpfen habe, könne das Reisezentrum nicht mit Personal besetzt werden. "Der Schalter in Donauwörth muss daher leider bis einschließlich 28. Oktober geschlossen bleiben, nach Allerheiligen steht voraussichtlich die persönliche Beratung vor Ort wieder zur Verfügung", teilt die Sprecherin mit. Ohnehin ist in Donauwörth seit geraumer Zeit nur noch eine Person für die Fragen und Anliegen der Zugreisenden im Dienst.

    Reisezentrum wird nicht länger von der Deutschen Bahn bedient

    Wie bereits berichtet, stand zunächst im Raum, ob das Reisezentrum in dieser Form überhaupt noch fortgeführt werden soll. Vorerst aber können Zugreisende weiterhin Tickets für den Fernverkehr am Schalter kaufen. Mit der Übernahme mehrerer Zuglinien im Regionalverkehr durch das Eisenbahnunternehmen Go-Ahead Bayern im Dezember wechselt aber das Personal im Donauwörther Schalter. Fortan verantwortet die Firma Transdev Vertrieb im Auftrag von Go-Ahead Bayern den Verkauf vor Ort und nicht mehr die Deutsche Bahn.

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    Blick ins Innere der fabrikneuen Züge des Eisenbahnunternehmens Go-Ahead. Diese werden ab 11. Dezember zwischen München, Augsburg, Ulm und Treuchtlingen fahren.

    Laut dem Pressesprecher Winfried Karg ist in Donauwörth geplant, dass die Verkaufsstelle täglich für insgesamt 50 Stunden pro Woche geöffnet sein wird. Wie lange der Schalter grundsätzlich noch betrieben wird, ist noch unklar. Go-Ahead Bayern prüfe nun jährlich, ob der Verkauf der DB-Fernverkehrstickets kostendeckend sei. Falls das nicht der Fall sei, könne man den Verkauf nicht aufrechterhalten.

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