Tausende Besucherinnen und Besucher feierten friedlich und ausgelassen beim Friedberger Familienfasching.Foto: Peter Fastl
Einen Tag nach dem großen Faschingstreiben in der Friedberger Innenstadt ist von den Feierlichkeiten so gut wie nichts mehr zu sehen. Die Straßen sind weitestgehend wieder befahrbar und blitzeblank vom Bauhof gereinigt. Nur vereinzelt erinnern leere Bierflaschen oder nicht aufgefangene Gummibärchenpackungen an das, was am Faschingsdienstag in der Barockstadt so los war. Denn fragt man im Rathaus nach, dann fällt immer wieder das Wort „rekordverdächtig“. Eine Aussage, die angesichts der Zahlen zum Friedberger Familienfasching durchaus berechtigt ist.
Sicherheitsmaßnahmen beim Friedberger Familienfasching greifen
Gut 13.000 Besucher, 43 Gruppen, die am Umzug teilnahmen, null Anzeigen bei der Polizei und mehrere Einlassstopps während der Tiefgaragenparty. Für Kulturamtsleiter Frank Büschel war die diesjährige Auflage ein in mehrerlei Hinsicht großer Erfolg: „Zum einen ist unser Sicherheitskonzept voll aufgegangen, was unter anderem an den Sicherheitskräften, Polizisten und Bauhofmitarbeitern lag, die diesen Kraftakt bewältigten und denen deshalb großer Dank gebührt.“ Ein weiterer Punkt, der zur hervorragenden Stimmung beitrug, sei das Treiben nach dem Faschingsumzug gewesen. Hier habe man es auch dank der Gastronomen endlich geschafft, dass die Leute in den Straßen weiterfeiern und nicht sofort nach Hause gehen, erklärt Büschel.
Das sind die schönsten Bilder vom Faschingsumzug in Friedberg
Gut 13.000 Menschen feiern ausgelassen den Fasching in der Innenstadt - trotz massivem Sicherheitskonzept. 43 Gruppen machen beim Umzug mit.
Fehlanzeige bei Anzeigen: Friedberger Polizei hochzufrieden mit Faschingsdienstag
Das sei vor einigen Jahren so noch nicht der Fall gewesen, erinnert Büschel. Was im Übrigen auch für die Aftershowparty am Marienplatz gilt. Der Platz platzte schier aus allen Nähten und der Aufwand mit Bühne, Gardenauftritten und DJ hat sich für die Stadt gelohnt. Rentiert hat sich laut Erwin Kalkbrenner auch die große polizeiliche Präsenz. Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Friedbergspricht von einem schon fast ungewöhnlich friedlichen Fasching: „Es gab keine einzige Anzeige und Probleme mit alkoholisierten Personen kamen kaum vor. Auch Schlägereien oder Körperverletzungen waren Fehlanzeige“, berichtet ein zufriedener Kalkbrenner.
Rotes Kreuz mit nur sieben Einsätzen beim Friedberger Faschingsumzug
Erstaunlich wenig Einsätze hatte auch das BRK Aichach-Friedberg. Dienstleiter Markus Fleischer bestätigt, dass es noch nie so ruhig war, als dieses Jahr. Auf 13.000 Besucher kamen ihm zufolge nur sieben kleine Einsätze, die von den 26 im Einsatz befindlichen Rotkreuzlern allesamt vor Ort geregelt werden konnten.
Fasching in Friedberg: Das sind die besten Bilder von der Tiefgaragenparty
Nach dem Friedberger Faschingsumzug am Dienstag erwartete die Party-Gäste in der Tiefgarage Ost eine ausgelassene Stimmung. Hier gibt es die besten Bilder von der Party.
Julian Schalk, Vorsitzender des Jugendclubs, kann sich diesem Fazit nur anschließen. Friedlich, fröhlich und nicht übermäßig alkoholisiert seien die Gäste auf der Tiefgaragenparty gewesen. Laut Schalk kam es mehrmals zu Einlassstopps und die maximale Kapazität von 800 Personen war quasi permanent ausgelastet. Lediglich ein bis zwei Platzverweise habe die Security ausgestellt, was wirklich wenig sei, so der Vorsitzende. Für ihn steht daher einer weiteren Garagenparty 2026 nichts im Weg.
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