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Gehalt als Bombenentschärfer: Wie viel verdient man als Kampfmittelbeseitiger?  

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Gehalt als Bombenentschärfer: Wie viel verdient man als Kampfmittelbeseitiger?

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    Bombenentschärfer riskieren ihr Leben im Einsatz mit Blindgängern. Die Höhe ihres Gehalts dürfte viele überraschen.
    Bombenentschärfer riskieren ihr Leben im Einsatz mit Blindgängern. Die Höhe ihres Gehalts dürfte viele überraschen. Foto: Gorodenkoff, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Bestimmte Berufe gehen mit einer hohen Gefahr einher. Dazu zählen etwa Einsätze von Spezialeinheiten wie der KSK oder der GSG 9 sowie die Arbeit von Kampfpiloten. Auch Bombenentschärfer setzen sich jeden Tag einem enormen Risiko aus. Sie entschärfen Blindgänger aus vergangenen Kriegen und arbeiten dabei oft unter extremem Druck. Doch wird diese Verantwortung auch entsprechend entlohnt? Wie viel verdient ein Bombenentschärfer?

    Bombenentschärfer: Wie gefährlich ist der Beruf?

    Etwa 1,4 Millionen Tonnen Bomben gingen im Zweiten Weltkrieg auf das damalige Deutsche Reich nieder, informiert der Deutsche Bundestag in einer Ausarbeitung. Noch heutzutage werden jedes Jahr zahlreiche Blindgänger entdeckt und entschärf: Rund 5000 Bomben müssen in Deutschland jährlich unschädlich gemacht werden. Gleichzeitig werden bundesweit noch zwischen 100.000 und 300.000 Tonnen Blindgänger vermutet.

    Um diese zu beseitigen, riskieren Bombenentschärfer tagtäglich ihr Leben – oft unter unvorhersehbaren Bedingungen. Denn die Gefahr ist nicht immer kontrollierbar. Manche Bomben können nicht nur durch äußere Einwirkung explodieren, sondern auch ganz von selbst. Wie der Bundestag betont, werden die Kampfmittel „Jahr zu Jahr gefährlicher“. Grund dafür sind Alterungsprozesse und Korrosion, die die Zünder instabil machen. Bombenentschärfer arbeiten also unter extremen Bedingungen. Doch wird dieses hohe Risiko auch mit einem entsprechend hohen Gehalt entlohnt?

    Gehalt von Bombenentschärfern: Wie viel verdienen Kampfmittelbeseitiger?

    Das Gehalt eines Bombenentschärfers fällt oft geringer aus, als viele vermuten dürften. Laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das Medianentgelt für Kampfmittelbeseitiger bei 3519 Euro brutto im Monat. Wie viel man tatsächlich verdient, hängt jedoch von mehreren Faktoren ab – etwa vom jeweiligen Einsatzbereich. Denn der Beruf des Kampfmittelbeseitigers ist kein einheitliches Berufsbild, sondern umfasst verschiedene Tätigkeiten. Wie die WIWA Kampfmittelbergung erklärt, gehören dazu unter anderem Feuerwerker, die Bomben und Munition entschärfen, sowie Sondenführer und Räumhelfer, die Blindgänger aufspüren und bergen. Das Gehalt von Feuerwerkern liegt dabei in der Regel etwas höher.

    Auch der Arbeitgeber kann über die Höhe des Lohns entscheiden. Kampfmittelbeseitiger können sowohl bei privaten Unternehmen als auch im öffentlichen Dienst, etwa bei der Bundeswehr oder der Polizei, angestellt sein. Dort richtet sich die Bezahlung meist nach tariflichen Strukturen und steigt mit Erfahrung und Verantwortung an. Bei der Bundeswehr kann das Gehalt – wie auf der offiziellen Website angegeben – je nach Dienstgrad bis auf rund 3870 Euro netto monatlich klettern.

    Ausbildung zum Kampfmittelbeseitiger: Wie viel verdienen Azubis?

    Wer Kampfmittelbeseitiger werden möchte, sollte einige grundlegende Voraussetzungen vorweisen können. Laut dem Online-Portal gehalt.de gehören dazu vor allem Verantwortungsbewusstsein, Risikobereitschaft und eine hohe Konzentrationsfähigkeit. Im Einsatz mit Bomben oder Munition sind außerdem schnelle Reaktionen, körperliche Fitness, Teamfähigkeit und eine hohe Stressresistenz entscheidend.

    Der Einstieg in den Beruf erfolgt in der Regel über eine mehrstufige Qualifizierung. Wie gehalt.de beschreibt, beginnt diese mit einer zweijährigen Ausbildung zum Sondierer sowie zum Munitionsräumer. Darauf aufbauend folgt die Weiterbildung zum eigentlichen Kampfmittelbeseitiger. Erfolgt dieser Weg über die Bundeswehr, ist er allerdings mit einer längeren Verpflichtungszeit verbunden. Wie auf ihrer Karriereseite angegeben, liegt diese je nach Vorerfahrung bei bis zu 15 Jahren. Während der Ausbildung verdienen Feldwebel in der Kampfmittelabwehr etwa zwischen 2320 und 2490 Euro netto im Monat.

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