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Sternsinger: Blackfacing-Debatte im Landkreis Günzburg?

Landkreis Günzburg

Sternsinger-Debatte im Kreis Günzburg: Schwarz anmalen oder nicht?

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    Wenn die Heiligen Drei Könige am 6. Januar losziehen, wird „Kaspar“ oft mithilfe schwarzer Schminke dargestellt. Manche fühlen sich dadurch jedoch verletzt.
    Wenn die Heiligen Drei Könige am 6. Januar losziehen, wird „Kaspar“ oft mithilfe schwarzer Schminke dargestellt. Manche fühlen sich dadurch jedoch verletzt. Foto:  Daniel Reinhardt, dpa (Symbolbild)

    Sie brachten auch heuer den Segen von Haus zu Haus, sagten ihre Sprüche auf und hinterließen die Gaben der Heiligen Drei Könige: Die Sternsinger sind in christlich geprägten Ortschaften wie etwa im Landkreis Günzburg eine spät-weihnachtliche Tradition. Die Debatte darüber, wie die Kinder die Könige darstellen, die damals dem Stern bis zur Jesus-Krippe folgten, scheint inzwischen ebenso zur Tradition zu gehören: König Kaspar, dessen Reich der Erzählung nach auf dem afrikanischen Kontinent liegt, wird oft von Kindern mit dunkel bemalten Gesichtern dargestellt. Was die einen als Blackfacing und damit als rassistisch bezeichnen, gehört für andere – ganz ohne Hintergedanken – zum Sternsingen dazu wie Myrre, Weihrauch und Gold. Unsere Redaktion hat bei zwei Pfarrgemeinden nachgefragt, die sich heuer bei der Frage nach der schwarzen Schminke verschieden entschieden haben.

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