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Wagner begeistert Ulm: Meistersinger-Inszenierung von Metzger setzt Zeichen

Premiere

Spektakulärer Opern-Abschied: Kay Metzger inszeniert Wagners Meistersinger in Ulm mit politischer Schärfe

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    Große Oper am Theater Ulm: Markus Francke (links) singt als Stolzing die Rolle seines Lebens, während Dae-Hee Shin (MItte) Hans Sachs auf eindrucksvolle Weise verkörpert. Dazu gibt der Kobold (Gaetan Chailly) seine Kommentare ab.
    Große Oper am Theater Ulm: Markus Francke (links) singt als Stolzing die Rolle seines Lebens, während Dae-Hee Shin (MItte) Hans Sachs auf eindrucksvolle Weise verkörpert. Dazu gibt der Kobold (Gaetan Chailly) seine Kommentare ab. Foto: Kerstin Schomburg

    Es ist lange her, dass Kay Metzger angekündigt hatte, zu seinem Abschied aus Ulm Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ auf die Bühne bringen zu wollen. Nun hat der scheidende Intendant den Traum umgesetzt und inszeniert die Oper, die den Ruf hat, die „deutscheste aller Opern“ zu sein, vordergründig unterhaltsam, untergründig aber verpasst er dem Spektakel scharfsichtig gesellschaftspolitische Fragen. 

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