Landsberg: Das Trendgetränk Bubble Tea gibt es jetzt auch in Landsberg
Landsberg
Das Trendgetränk Bubble Tea gibt es jetzt auch in Landsberg
Fans des bunten Trendgetränks kommen nun auch am Hinteranger in Landsberg auf ihre Kosten. Im Cinderella Fashion Kids & Café gibt es aber nicht nur Getränke.
Von Ulrike Reschke|14.06.21 - aktualisiert:
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„Cinderella“-Inhaberin Beate Kaneke-Junker bereitet einen Mangotee mit Blaubeersirup und Pfirsich-Maracuja-Bubbles zu. Im neuen Laden am Hinteranger gibt es unter anderem auch Waffeln im Becher zu kaufen. Foto: Thorsten Jordan
Wer sich bislang einen Bubble Tea, eins der bunten, angesagten Getränke mit den lustigen durchsichtigen Kugeln, gönnen wollte, musste weite Wege zurücklegen und etwa nach Augsburg oder München fahren. Seit geraumer Zeit kommen Fans in Landsberg auf ihre Kosten – und das hat sich dank In-stagram und Facebook bis nach Kaufbeuren und Schongau herumgesprochen.
Die Werbung über Soziale Medien führt Kunden auch aus den Nachbarstädten ins „Cinderella Fashion Kids & Café“. Das liegt nicht zuletzt an den Ideengeberinnen von Inhaberin Beate Kaneke. Die kreativen Köpfe sind ihre Tochter Claudia Florczyk und Schwiegertochter Michelle Schnalke, die neue Kreationen regelmäßig auf Instagram posten.
Welche der Neuheiten kommt am Wochenende am besten an?
Wenn eine der beiden eine neue Idee habe, ziehe die andere bald nach, erzählt die Geschäftsfrau. Zwischen den beiden laufe ein regelrechter Wettbewerb, welche der Neuheiten am Wochenende besser gehen wird. Auch im Verkauf helfen beide mit – ebenso wie Kanekes Söhne und der Ehemann. Die ganze Familie packte auch beim Umbau des Ladens, der zuvor ebenfalls in einer Kombination aus Café und Boutique geführt wurde, vergangenes Jahr mit an.
Im "Cinderella" können insgesamt 17 Bubble-Sorten mit Tee, Kaffees oder Sirup-Sorten kombiniert werden.Foto: Thorsten Jordan
17 Bubble-Sorten können kombiniert werden mit verschiedenen Tees oder Kaffee sowie zahlreichen Sirup-Sorten. Die namengebenden, veganen Kügelchen kommen aus der Molekularküche und sollen ein besonderes Erlebnis beim Durch-den-Strohhalm-Saugen, Zerbeißen und Schlucken bieten. Im Gegensatz zu vielen anderen Shops kann der Kunde bei Cinderella den Süßegrad selbst bestimmen. Auf der Karte stehen in die Jahreszeit passende Kreationen oder, der letzte Schrei, Glitzer-Bubble-Tea. Der Food-Bereich wird abgerundet durch Waffeln und Bubble-Waffeln, Kaffeespezialitäten aus der italienischen La-Cimbali-Maschine und hausgemachten Cheesecakes, die jeder für sich ein Kunstwerk aus Schokolade, Früchten und Dekoration sind. Bei den Bubble-Waffeln, die ihrer knubbeligen Formen wegen so heißen und zusammen mit Softeis, Früchten und essbarer Dekoration in Spitztüten aus Karton serviert werden, gibt es die Unicorn-Variante mit rosa Sahne oder „Unterwasser“ mit hellblauer Sahne. Auch auf Erwachsene abzielende Kreationen wie „Schoko Berry“ sind zu haben. Die Waffeln bietet Kaneke auch in veganen Varianten an.
Im neuen Laden am Hinteranger gibt es unter anderem auch Waffeln im Becher zu kaufen. Foto: Thorsten Jordan
Vor dem Geschäft bildet sich oft eine lange Schlange
Im Non-Food-Bereich, dem hinteren Bereich des Ladens, entsprechend dem ersten Teil des Firmennamens, bietet die gebürtige Polin exklusive Kindermode an. Dabei setzt sie auf Sets aus Kleidchen, Jacke, Schuhen und Kopfbedeckung für Mädchen beziehungsweise Hose, Shirt, Pulli, Schuhe und Mütze für Buben, Erstlingsausstattungen oder Taufkleidung. Strass-Steinchen und Glitzer kommen in beiden Kollektion vor. „Darauf stehen meine Kunden“, sagt Kaneke, die ihre Kindermode viele Jahre auf Märkten verkaufte. Die Mode ist eigentlich die Hauptabteilung ihres Geschäfts, das Café war als „Auffangstation“ für Väter und Großeltern als Begleitung shoppender Mütter gedacht. Zehn Plätze innen und einige wenige Tische außen laden zum Verweilen ein.
„Wir haben Wind in die Straße gebracht“, freut sich Beate Kaneke. Fast täglich bildet sich eine lange Schlange auf dem Gehsteig vor ihrem Geschäft. Auch von Anwohnern und Geschäftsleuten in der Nachbarschaft werde das registriert. Damit mit der Nachbarschaft weiterhin alles im Reinen bleibt, wünsche sie sich nur noch, dass alle Kunden es mit der Entsorgung der leeren Becher genau nehmen.