Noch stehen einige Wochen Vorbereitung an, ehe es für die Fußball-Teams wieder um Punkte geht. Am Wochenende testet der Landesligist VfL Kaufering erstmals seine Frühform und das gleich in zwei Partien. Nach dem Heimturnier zum Auftakt erwartet der Bezirksligist Denklingen den Ligakonkurrenten Aubing und der Bayernligist TSV Landsberg ist in Kempten zu Gast.
TSV Landsberg Für das Team von Trainer Alexander Schmidt ist es in Kempten bereits das vierte Testspiel, bislang gab es zwei Niederlagen und einen Sieg. Doch weniger die Ergebnisse als vielmehr die Entwicklung des Teams steht im Vordergrund. Bislang gebe es bei seinen Spielern vor allem im Hinblick auf die Fitness doch einige Unterschiede, so der Coach. Zuletzt musste sich der TSV beim Regionalligisten Illertissen mit 1:3 geschlagen geben, allerdings fehlten einige Akteure. In Kempten, Spielbeginn ist am Samstag um 13.30 Uhr, hofft der Coach wieder auf einen breiteren Kader.
Denklingen muss den nächsten Langzeitverletzten verkraften
VfL Kaufering Sowohl am Samstag als auch am Sonntag ist der Landesligist im Einsatz - nach einer relativ langen Phase, in der Trainer Franco Simon vor allem auf die Fitness Wert gelegt hatte, rollt jetzt wieder der Ball. Am Samstag treten die Kauferinger, die in der Landesliga um den Klassenerhalt kämpfen, ab 13 Uhr beim Bezirksligisten TSV Gilching an, am Sonntag erwarten Simon und sein Team ab 13.30 Uhr mit dem FC Aich einen weiteren Bezirksligisten. Trainer Franco Simon ist mit der Vorbereitung bislang sehr zufrieden: „Alle Spieler nehmen die Situation an und sind sehr, sehr fleißig“, freut sich der Coach. Fünfmal hatte er vergangene Woche zum Training gebeten, und stets waren fast alle da. In den beiden Spielen will er allen Akteuren Einsatzzeiten geben: „Wenn jeder 45 Minuten Vollgas gibt, ist es in Ordnung, nach der harten Trainingswoche dürfen wir es auch nicht übertreiben.“
VfL Denklingen Den Liga-Konkurrenten und Spitzenreiter SV Aubing hat der VfL Denklingen am Samstag (15 Uhr) zu Gast. Allerdings treten die Denklinger unter erschwerten Bedingungen an - auch Torhüter Manuel Seifert hat sich nun in die Liste der Langzeitverletzten eingereiht. Nach einem Syndesmosebandriss wird der Denklinger Keeper mehrere Wochen ausfallen. Bitter für Trainer Markus Ansorge, der selbst auch von einer Grippe außer Gefecht gesetzt wurde. „Unsere Personaldecke ist extrem dünn“, sagt Ansorge, dennoch sei der Test wichtig. „Wir haben die zweitschlechteste Defensive, daran müssen wir arbeiten“, so der Coach - da ist der Spitzenreiter mit der zweitbesten Offensive gleich ein Prüfstein. Was die Torhüterposition betreffe, stehe der Verein mit möglichen Kandidaten in Verhandlung.
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