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Neu-Ulm/Weißenhorn: Kreiskliniken schlagen Alarm – Mitarbeiter gehen aus Protest auf die Straße: „Wir waren noch nie so defizitär“

Neu-Ulm/Weißenhorn

Kreiskliniken schlagen Alarm – Mitarbeiter gehen aus Protest auf die Straße: „Wir waren noch nie so defizitär“

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    An der Neu-Ulmer Donauklinik kommt es zu einer konzertierten Aktion: Personal, Geschäftsführung und Lokalpolitiker gehen gemeinsam gegen ein neues Gesetz auf die Straße.
    An der Neu-Ulmer Donauklinik kommt es zu einer konzertierten Aktion: Personal, Geschäftsführung und Lokalpolitiker gehen gemeinsam gegen ein neues Gesetz auf die Straße. Foto: Alexander Kaya (Archivbild)

    Wem es nicht gut geht, der kommt ins Krankenhaus. Was die Behandlung kostet, bekommen die meisten Menschen nicht mit. Abgerechnet wird über die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Und die bekommen ihr Geld über fixe Beiträge, die vom Gehalt abgezwackt werden. Dieses System aber ist in Schieflage geraten. Die Bundesregierung will deshalb ein sogenanntes GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf den Weg bringen. Doch die Kliniken, insbesondere im ländlichen Raum, schlagen Alarm. Suavia-Geschäftsführer Torsten Strehle, Chef der Krankenhäuser im Landkreis Neu-Ulm, hat kürzlich klargemacht, was er vom neuen Spar-Gesetz hält: nicht viel. Jetzt macht auch noch die Belegschaft der Häuser in Neu-Ulm, Weißenhorn und Illertissen auf sich und vor allem auf die Auswirkungen auf die Bevölkerung aufmerksam. Aus Protest gehen Klinikbeschäftigte sogar auf die Straße.

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