Wenig Wochenendstimmung ist am vergangenen Sonntag, dem 22. März, bei der Ulmer Berufsfeuerwehr aufgekommen. Wie unsere Redaktion von einem Sprecher erfahren hat, waren die Feuerwehrleute innerhalb von 24 Stunden bei ganzen 13 Einsätzen gefordert. Durchschnittlich seien den Ausführungen des Sprechers nach ungefähr drei oder vier Einsätze an einem Tag, sieben oder acht seien bereits außergewöhnlich.
Von der Ölspur zum Kaminbrand: Zahlreiche Einsätze für die Ulmer Feuerwehr
Allerdings handelte es sich nicht bei allen Einsätzen um große Notfälle. So wurde die Feuerwehr unter anderem zur Beseitigung einer Ölspur und zu zwei Wohnungsöffnungen gerufen. Jedoch auch zu einem starken Kaminbrand oder weil in einem Aufzug Personen feststeckten.
Drehleiter der Feuerwehr an zwei Orten in Ulm gleichzeitig gefordert
Zwei der Einsätze kollidierten dabei auf ungünstige Weise: Zwischen 8 und 9 Uhr wurde die Drehleiter bei einer Hilfeleistung für den Notarzt verwendet. Während einer Reanimation in Gögglingen konnte ein Patient nicht durch das Treppenhaus nach draußen gebracht werden, weswegen die Feuerwehr mit der Drehleiter herbeieilte. Als dieser Einsatz noch lief, erreichte die Feuerwehr ein Brandmeldealarm aus Jungingen. Normalerweise sollte die Drehleiter Bestandteil des ausrückenden Löschzugs sein. Wie der Sprecher sagte, konnte das ausgefallene Fahrzeug, wie in derartigen Fällen üblich, durch die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr jedoch aufgefangen werden.
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