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Ulm: Geiselnehmer von Ulm schweigt und soll ins Gefängniskrankenhaus kommen

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Geiselnehmer von Ulm schweigt und soll ins Gefängniskrankenhaus kommen

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    Nach der Geiselnahme im Starbucks-Café in Ulm schweigt der 44-jährige Bundeswehrsoldat zu den Vorwürfen.
    Nach der Geiselnahme im Starbucks-Café in Ulm schweigt der 44-jährige Bundeswehrsoldat zu den Vorwürfen. Foto: Marius Bulling, dpa

    Der 44 Jahre alter Geiselnehmer von Ulm, der am vergangenen Freitag mehrere Menschen im Starbucks-Café am Münsterplatz in seiner Gewalt hielt und später durch Schüsse der Polizei handlungsunfähig gemacht wurde, soll ins Gefängniskrankenhaus Hohenasperg verlegt werden, sobald sein Zustand es zulässt. Die Staatsanwaltschaft Ulm hat einen Haftbefehl beantragt, wie die Ermittler am Donnerstag mitteilen.

    Jener Haftbefehl sei durch den zuständigen Haftrichter am Mittwoch eröffnet worden. Aufgrund des gesundheitlichen Zustandes des 44-Jährigen erfolgte das in einem Ulmer Krankenhaus. Der Mann wurde durch die Schüsse schwer verletzt, Lebensgefahr aber besteht nicht.

    Geiselnahme in Ulm: Bundeswehr-Soldat schweigt zu den Vorwürfen

    Der Mann galt zunächst als noch nicht vernehmungsfähig, nun aber schweige er nach Angaben der Ermittler bislang zum Tatvorwurf. Er ist Soldat bei der Bundeswehr und stammt aus Nordrhein-Westfalen. Nach Informationen unserer Redaktion ist er in Unna, nördlich von Iserlohn, stationiert sein. Dort gibt es ein Sanitätsversorgungszentrum.

    Polizei nimmt Täter nach Geiselnahme in Ulm fest: Die Fotos vom Großeinsatz

    26.01.2024, Baden-Württemberg, Ulm: Polizeifahrzeuge stehen der Nähe des Münsterplatzes. Die Polizei hat eine Geiselnahme am Ulmer Münsterplatz mit Hilfe von Schusswaffengebrauch beendet. Foto: Marius Bulling/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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    In Ulm kam es am Freitagabend zu einer Geiselnahme. Als der Täter mit einer Geisel das Starbucks-Café verlässt und flüchten will, schießt die Polizei.

    "Vor etlichen Jahren" war er in Afghanistan im Einsatz. Laut Medienberichten soll unter einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden. Eine Woche vor der Tat soll er laut Bild Verwandten gesagt haben, er wolle sich von Polizisten erschießen lassen. Die dpa hatte berichtet, dass der Mann während der Geiselnahme gesagt habe, er wolle von der Polizei erschossen werden.

    Als der Mann am Freitag mit einer verbliebenen Geisel vor das Starbucks-Café trat, schossen Spezialkräfte der Polizei auf ihn und beendeten so die Geiselnahme. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den Waffen, mit denen der Mann seine Opfer bedroht haben soll, um täuschend echt aussehende Soft-Air-Waffen handelte.

    Die Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ulm und das Landeskriminalamts Baden-Württemberg zu der Geiselnahme beziehungsweise dem polizeilichen Schusswaffengebrauch, insbesondere die Rekonstruktion des Tatablaufs dauern in enger Abstimmung mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft Ulm noch an. (AZ/krom)

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