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Ulm: Klimaaktivisten hissen Protestbanner auf Baustelle am Ulmer Eichenwald

Ulm

Klimaaktivisten hissen Protestbanner auf Baustelle am Ulmer Eichenwald

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    "Bauwende jetzt" steht auf dem Banner, das die Aktivisten in der Nacht zum Freitag an einem Kran in Ulm hissten.
    "Bauwende jetzt" steht auf dem Banner, das die Aktivisten in der Nacht zum Freitag an einem Kran in Ulm hissten. Foto: Klimacamp Augsburg

    Die Geschichte um das Bauprojekt des Ulmer Klinikums am Eselsberg hat ein weiteres Kapitel: Aktivistinnen und Aktivisten des Augsburger Klimacamps hissten in der Nacht zum Freitag nach eigenen Angaben gegen 4 Uhr im Rahmen einer nicht angekündigten und nicht angemeldeten Protestaktion ein großes Banner an einem Kran auf der Baustelle in 45 Metern Höhe. Laut Polizei war es bereits entfernt worden, bevor die Beamten von der Aktion Kenntnis erlangten.

    Im Januar besetzten Klimaaktivisten in Ulm Bäume, um eine Rodung zu verhindern

    Die Aktivisten wollen damit gegen die Baustelle und die damit verbundene Rodung des Eichenwalds demonstrieren. Im Januar hatten Demonstranten dort Bäume besetzt, um eine Rodung zu verhindern. Die Polizei räumte das Gebiet damals. "Bereits versiegelte Flächen sollten entsiegelt werden, um auf natürliche Weise gegen Überschwemmungen und Hitzewellen vorzusorgen. Dass für Bauprojekte dagegen Wald- oder Grünflächen versiegelt werden, sollte die absolute Ausnahme bleiben", heißt es in einer nächtlichen Mitteilung der Aktivisten an die Presse.

    Erneut heftiges Unwetter mit Hagelschauer: Fotos zeigen Ausmaß der Schäden

    Hagel zwischen Pfuhl und Thalfingen.
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    26 Bilder
    Ein Unwetter mit zum Teil tischtennisballgroßen Hagelkörner ist am Mittwochabend über den Raum Neu-Ulm hinweggezogen. Bäume stürzten um, Oberlichter und ganze Dächer wurden zerstört.

    Klimaaktivisten am Eichenwald verweisen auf schwere Unwetter in der Region

    Hinsichtlich der Folgen für das Klima verwiesen sie auf das Unwetter in Ulm am 12. Juli. Damals richteten Sturm und Regen in Ulm Schäden an. Die Aktivisten sehen die Klimaerwärmung als eine Ursache für solche schweren Unwetter.

    Die Aktion könnte als Hausfriedensbruch gewertet werden, heißt es in der Mitteilung: "Dass die Aktion daher mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden könnte, nehmen die Aktivist*innen in Kauf." 

    Ob ein Hausfriedensbruch vorliege, werde aktuell noch geprüft, heißt es vom Polizeipräsidium Ulm. Zu einem Polizeieinsatz kam es nicht, die Kriminalpolizei habe aber Ermittlungen aufgenommen. (AZ)

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