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Neuburg : So hilft die Kartei der Not in der Region Neuburg

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So hilft die Kartei der Not in der Region Neuburg

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    Viele kleine und große Spenden für die Kartei der Not ermöglichen es, dass Menschen in Notlagen direkt geholfen werden kann.
    Viele kleine und große Spenden für die Kartei der Not ermöglichen es, dass Menschen in Notlagen direkt geholfen werden kann. Foto: Bernhard Weizenegger

    Seit 1965 hilft die Kartei der Not unverschuldet in Not geratenen Menschen in der Region. Unverschuldet in Not – das kann schnell passieren und jeden treffen. Krankheit, Behinderung, Unfall oder der Verlust der Arbeit sind nur einige Beispiele dafür. Die Kartei der Not steht als Hilfswerk der Mediengruppe Pressedruck und des Allgäuer Zeitungsverlages den Menschen in der Region in ausweglosen Situationen zur Seite, leistet rasch, unbürokratisch und nachhaltig Hilfe – und das in enger Zusammenarbeit mit einem Netzwerk sozialer Beratungsstellen vor Ort.

    Viele Menschen aus der Region wissen um die Bedeutung und die Schlagkraft der Stiftung - und sie spenden für die gute Sache. Im Jahr 2024 gab es 361 Spenderinnen und Spender. In Summe halfen sie mit insgesamt über 72.000 Euro geholfen. Die größte Spende mit 15.000 Euro kam durch den Erlös des Golfturniers der Wirtschaft der VR Bank Neuburg-Rain, gefolgt von Manfred Hoffmann von der Unternehmensgruppe Hoffmann, gefolgt. Bewundernswert ist das Engagement der Frauengruppe mit dem Namen "Fleißige Bienen", die seit 18 Jahren mit ihren vielfältigen Spendenaktionen rund ums Backen, Kochen und Basteln ausschließlich zugunsten der Kartei der Not verkaufen. Zuletzt übergaben sie vom Weihnachtsmarkt-Verkauf eine Rekordsumme. Zudem erlöste der Verkauf der Häppchen bei der Neuburger Weinbörse weitere 630 Euro, die jetzt übergeben worden sind. Auch der Erlös des CSU-Balls "Schwarz ist Trumpf" geht seit 41 Jahren an das Leserhilfswerk.

    Dass das Geld auch in der Region ankommt, beweist die Bilanz des Leserhilfswerks. Im Verbreitungsgebiet der Redaktion der Neuburger Rundschau konnten im Jahr 2024 bis zum heutigen Tag 25 Hilfeanfragen unterstützt werden. Insgesamt half die Kartei der Not dort mit über 16.454 Euro insgesamt 122 Menschen, davon waren 61 Kinder.

    Die Fleißigen Bienen sorgten bei der Weinbörse im November für kulinarische Vielfalt. Der Erlös des Verkaufs in Höhe von 630 Euro ging an die Kartei der Not - eine von 361 Einzelspenden im Jahr 2024.
    Die Fleißigen Bienen sorgten bei der Weinbörse im November für kulinarische Vielfalt. Der Erlös des Verkaufs in Höhe von 630 Euro ging an die Kartei der Not - eine von 361 Einzelspenden im Jahr 2024. Foto: Anika Zidar

    Die Hilfeanfragen kamen in sieben Fällen aus Familien mit gesamt 13 betroffenen Kindern. In 12 Fällen war eine chronische Krankheit und/oder eine Behinderung zu bewältigen. Der meiste Einzel-Unterstützungsbedarf drehte sich auch dieses Jahr wieder um das Wohnen. So half die Kartei fünfmal bei den Energie- und Nebenkosten sowie Mietzahlungen, um zu verhindern, dass Menschen ihre Wohnung verlieren oder ohne Strom und Heizung sind. Oft war auch die Hilfe beim Umzug in eine günstigere Wohnung nötig oder Einrichtung wie eine Kochmöglichkeit, ein Kühlschrank, Herd oder ein Bett mit Matratze nötig. Dies mit einem Betrag von 2.200 Euro.

    Insgesamt wurden vier Bildungsmaßnahmen und einem Betrag von 1660 Euro gefördert, die Gesundheit mit 970 Euro. Weitere Förderungen waren in der individuellen Einzelfallhilfe, bei Bildungsmaßnahmen und in der Gesundheitsförderung. 6000 Euro wurden an Hochwasserhilfen ausbezahlt.

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