Nördlingen: Nördlinger Firma Strenesse stellt Betrieb ein
Nördlingen
Nördlinger Firma Strenesse stellt Betrieb ein
Das Modeunternehmen Strenesse aus Nördlingen stellt zum Jahresende den Betrieb ein. Als Grund nennt die Firma die Corona-Krise.
22.07.20 - aktualisiert:
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Die Nördlinger Firma Strenesse schließt zum Jahresende.Foto: Szilvia Izsó (Archiv)
Strenesse stellt aufgrund der Corona-Krise seinen Geschäftsbetrieb ein. Das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
Strenesse schließt: Corona-Krise bedeutet das Aus
Trotz der positiven Umsatzentwicklung im ersten Jahresquartal, als die Restrukturierung nahezu abgeschlossen war, habe die Strenesse New GmbH die Auswirkungen der Corona- Krise nicht kompensieren können und müsse daher seinen Geschäftsbetrieb bis Ende des Jahres einstellen.
Die aktuelle Herbst Kollektion sowie die kommende Winter Kollektion 2020/21 werde bis Ende des Jahres bei ihren Wholesale Partnern, in den eigenen Stores, im FOC sowie im Online Store erhältlich sein.
Zuletzt arbeiteten noch rund 50 Mitarbeiter bei Strenesse
Die Mode-Firma aus Nördlingen war bereits mehr als nur angeschlagen gewesen, bevor Corona über die Gesamtwirtschaft hereinbrach. Wie Betriebsratsvorsitzender Rainer Dirrheimer bei einem Treffen verschiedenster Betriebsräte aus dem Landkreis Donau-Ries im Juni schilderte, habe sich die Situation bei Strenesse besonders tragisch gestaltet: Der Insolvenzplan sei im Februar beim Amtsgericht Nördlingen durchgegangen, eigentlich wäre man im März/April aus der Insolvenz gekommen. „Doch dann hat uns Corona mit voller Wucht getroffen. Außer Online gab es keine Umsätze mehr.“ (RN/pm)
Diese Traditions-Firmen in der Region gerieten in Schwierigkeiten
Insolvenzanmeldungen, Schließungen, Einsparungen: Das sind die bekanntesten Fälle in der Region.
Bei Strenesse sind 50 Mitarbeiter angestellt, davon gut 20 am Standort Nördlingen. Was mit ihnen geschieht und wie es zum Ende von Strenesse kam, lesen Sie hier: