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Amerikanische Soldaten im Ries: Die Geschichte eines vergilbten Fotos entdecken

Heuberg

Amerikaner auf Spurensuche im Ries: Ein vergilbtes Foto und seine Geschichte

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    Captain Richard Kammerer mit einer Angehörigen der US-Army und zwei Frauen, die der Truppenbetreuung angehörten, vor dem Gebäude der ehemaligen Platzlandwirtschaft: Sein Enkel machte sich jetzt auf Spurensuche im Ries.
    Captain Richard Kammerer mit einer Angehörigen der US-Army und zwei Frauen, die der Truppenbetreuung angehörten, vor dem Gebäude der ehemaligen Platzlandwirtschaft: Sein Enkel machte sich jetzt auf Spurensuche im Ries. Foto: Werner Paa (Repro)

    Ende April des Jahres 1945 neigte sich der Zweite Weltkrieg für die Bewohner des Rieses seinem Ende zu. Von Norden und von Westen rückten Truppen der 3. US-Army unter General Patton zur Donau vor. Der Rückzug der Wehrmacht aus unserem Gebiet verlief ohne größere Kampfhandlungen, wenngleich es bei Döckingen, Wallerstein und Wemding zu einzelnen Gefechten kam. Am Mittag des 23. April wurde die Stadt Oettingen kampflos den Amerikanern übergeben. Noch am Morgen hatten abziehende SS-Truppen beide Wörnitzbrücken gesprengt. Auch der nahe Flugplatz Heuberg wurde am Nachmittag besetzt.

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