Schokolade ist teuer, aber seine kriminelle Schwäche für Süßigkeiten sollte man nicht in solchen Dimensionen ausleben. Weil genau da der Spaß aufhört, ein Fahndungsaufruf: Dringend gesucht ist ein Lastwagen mit exakt 413.793 KitKat-Schokoriegeln. Irgendwo auf der Stecke zwischen Italien und Polen ist der süße Brummi abhanden gekommen – und spurlos verschwunden.
Leute, es ist Fastenzeit! Maßhalten mit 12 Tonnen Schokoriegeln? Alles mal schnell durchgerechnet. Ein Einzelner hätte bei einem Konsum von einem Riegel am Tag 1133 Jahre lang an dem Diebesgut zu kauen. „Have a break, have a KitKat“? Man kann es auch übertreiben und den Werbeslogan allzu wörtlich nehmen. Ein 41,5-Gramm-Riegel hat schließlich schwer verdauliche 209 Kalorien. Die ganze Beute also 86 Millionen Kalorien. Damit wird garantiert niemand den Gürtel enger schnallen.
Auch Schokolade lässt sich mittlerweile nachverfolgen
KitKat vermutet nun, dass die Schokoriegel über inoffizielle Kanäle nach und nach in den Handel gelangen könnten. Aber wer hätte das gedacht: Auch Schokolade lässt sich mittlerweile nachverfolgen. Der Strichcode auf den Packungen macht es möglich. Gäbe es an einer Supermarktkasse einen Treffer, würden aber „klare Anweisungen“ folgen, informierte Nestlé etwas süßsauer. Schlimmer sei aber der Lieferengpass, der nun in den Supermarkt-Regalen noch vor den Osterfeiertagen drohe.
Wer kennt die besten Verstecke – nicht nur für Schokolade?
Zurück zum Fahndungsaufruf: Für wen könnte der Diebstahl eine runde Sache sein? Wer könnte in diesen Tagen angesichts der Schokomengen getrost eine Pause einlegen? Und wer kennt die besten Verstecke? Kinder hätten da eine Vermutung: Zwei lange Ohren, er liefert kommenden Sonntag mit Körbchen aus. Danach macht er wieder eine lange … nun ja, Pause.
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