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Ex-Prinz Andrew muss sich unterordnen: Dieser unangenehme Moment steht ihm jetzt bevor

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Ex-Prinz Andrew muss sich unterordnen: Dieser unangenehme Moment steht ihm jetzt bevor

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    Der frühere Prinz Andrew hat alle seine Titel aberkannt bekommen. Ein unangenehmer Moment steht dem jüngeren Bruder von König Charles III. aber noch bevor.
    Der frühere Prinz Andrew hat alle seine Titel aberkannt bekommen. Ein unangenehmer Moment steht dem jüngeren Bruder von König Charles III. aber noch bevor. Foto: Steve Parsons, Pool PA/dpa (Archivbild)

    Der Fall des Skandal-Prinzen Andrew erreicht eine neue Stufe. Nach der offiziellen Aberkennung seiner Titel durch seinen älteren Bruder, König Charles III., steht dem einstigen Herzog von York ein symbolträchtiger und zugleich höchst unangenehmer Moment bevor. Um was es sich dabei handelt und warum seine beiden Töchter, Eugenie und Beatrice, eine entscheidende Rolle spielen.

    Ex-Prinz Andrew muss sich unterordnen: Dieser unangenehme Moment steht ihm jetzt bevor

    Wie die BBC berichtet, hat der König mit einem Royal Warrant verfügt, dass Andrew nicht länger berechtigt ist, den Stil, Titel oder die Würde einer „Königlichen Hoheit“ oder eines „Prinzen“ zu führen. Damit ist der jüngere Bruder des Monarchen nun offiziell nur noch Andrew Mountbatten Windsor – ein Bürger ohne königlichen Rang. König Charles III. reagierte, nachdem die engen Verbindungen seines Bruders zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erneut für Empörung gesorgt hatten.

    Royal-Experte Robert Hardman erklärte nun in einem Beitrag des Boulevard-Blattes Daily Mail, Charles habe damit „seine königliche Prärogative mit parlamentarischer und staatlicher Zustimmung ausgeübt“. Der Schritt sei ein „klarer Bruch mit der Vergangenheit“ und setze ein deutliches Zeichen, dass „Loyalität zur Institution über familiäre Bindung“ stehe. Wie die BBC weiter berichtet, wurde Andrew zudem angewiesen, sein Zuhause, die Royal Lodge in Windsor zu verlassen. Das 30-Zimmer-Anwesen, welches er zu geringer Miete bewohnte, war seit 2008 sein Zuhause und das seiner Ex-Frau Sarah Ferguson. Künftig soll er auf das Sandringham-Anwesen in Norfolk ziehen – „so bald wie möglich“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

    Eine besonders ärgerliche Änderung für Andrew dürfte allerdings sein, was nun im königlichen Protokoll folgt. Hardman erklärte der Daily Mail, dass Andrew höchstwahrscheinlich künftig vor seinen beiden Töchtern, Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie, knicksen müsse. Denn: Sie bleiben von dem Titel-Erdbeben um ihren Vater unberührt und sind weiterhin Prinzessinnen und „Königliche Hoheiten“.

    Schwerer Schlag für Andrew: Muss er sich künftig verbeugen?

    Hardman erklärte: „Da Andrew kein Prinz mehr ist, sondern ein Bürger, wird er sich vor ihnen verbeugen müssen.“ Der Biograf fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass er das gern tun wird – aber es entspricht dem Protokoll.“ Und dieses lässt im britischen Königshaus kaum Spielraum für Abweichungen. Selbst im privaten Rahmen gilt die Rangordnung: Mitglieder der königlichen Familie mit Titeln stehen über jenen, die keine mehr führen dürfen.

    Die beiden Schwestern behalten ihre Titel übrigens gemäß den „Letters Patent“ von König George V. aus dem Jahr 1917, die Kindern eines Monarchensohnes automatisch den Rang „Königliche Hoheit“ verleihen. Hardman betonte, König Charles III. habe in diesem Fall ausdrücklich darauf geachtet, dass „die Sünden des Vaters nicht auf die Töchter übergehen.“

    Für Andrew dürfte die neue Etikette laut Einschätzung des Experten Hardman mehr als nur Formalität sein – sie sei eine sichtbare Mahnung seines tiefen Sturzes. Wo er einst in Militäruniform neben seiner Mutter, Königin Elizabeth II., stand, wird er künftig als einfacher Bürger vor seinen Töchtern den Kopf neigen müssen.

    Übrigens: Thronfolger Prinz William soll schon lange auf diesen Schritt hingearbeitet haben – er galt als treibende Kraft hinter der Entmachtung seines Onkels und soll nach einer respektlosen Bemerkung Andrews über Prinzessin Kate endgültig auf Distanz gegangen sein.

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