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König Charles III. greift ein: Palast sichert Polizei Unterstützung im Fall Andrew zu

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König Charles III. greift ein: Palast sichert Polizei Unterstützung im Fall Andrew zu

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    König Charles III. (vorne, links) hat angekündigt, die Polizei bei den Ermittlungen gegen Ex-Prinz Andrew (hinten, links) zu unterstützen.
    König Charles III. (vorne, links) hat angekündigt, die Polizei bei den Ermittlungen gegen Ex-Prinz Andrew (hinten, links) zu unterstützen. Foto: Andrew Milligan, picture alliance/dpa/PA Wire (Archivbild)

    Der Druck auf die königliche Familie wächst weiter: Nach der Veröffentlichung von Millionen neuer Dokumente im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal hat sich nun erstmals König Charles III. öffentlich positioniert. Der Buckingham-Palast erklärte laut BBC, der Monarch habe seine „tief empfundene Besorgnis“ über die gegen Andrew Mountbatten-Windsor erhobenen Vorwürfe deutlich gemacht. Die Äußerungen des Königs schließen sich nahtlos an die von Prinz William und Prinzessin Kate an, die sich Stunden zuvor über einen Pressesprecher geäußert hatten.

    König Charles III. greift ein: Palast sichert Polizei Unterstützung im Fall Andrew zu

    In einer offiziellen Stellungnahme ließ der Palast laut BBC mitteilen: „Der König hat deutlich gemacht – in Worten und durch beispiellose Handlungen –, dass ihn die Vorwürfe, die weiterhin im Zusammenhang mit dem Verhalten von Herrn Mountbatten-Windsor ans Licht kommen, zutiefst besorgen.“ Weiter hieß es: „Während die konkreten Vorwürfe von Herrn Mountbatten-Windsor selbst zu beantworten sind, stehen wir bereit, die Thames Valley Police zu unterstützen, sollte man an uns herantreten – wie es von uns zu erwarten wäre.“

    Damit signalisiert König Charles III. erstmals ausdrücklich, dass der Palast mögliche Ermittlungen gegen seinen jüngeren Bruder im Zuge des Epstein-Skandals unterstützen würde.

    Andrew Mountbatten-Windsor und der Epstein-Skandal: Neue Details aus E-Mails

    Hintergrund sind neu veröffentlichte E-Mails aus dem Jahr 2010. Wie Reuters und der Guardian berichten, legen die Dokumente nahe, dass Ex-Prinz Andrew in seiner damaligen Funktion als britischer Handelsgesandter offizielle Berichte über Auslandsreisen an Jeffrey Epstein weitergeleitet haben soll. Konkret geht es um Reisen nach Singapur, Vietnam, Hongkong und China.

    Demnach soll der frühere Prinz am 30. November 2010 offizielle Reiseberichte an Epstein weitergeleitet haben – nur wenige Minuten, nachdem er sie selbst erhalten hatte. Zudem wird von einem als „vertraulich“ gekennzeichneten Briefing zu Investitionsmöglichkeiten in Afghanistan berichtet, das am 24. Dezember 2010 an Epstein gegangen sein soll.

    Britische Regierungsrichtlinien sehen für Handelsgesandte eine klare Verschwiegenheitspflicht vor. Diese umfasst „sensible, kommerzielle oder politische Informationen“ und gilt auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt weiter. Ob die weitergeleiteten Dokumente tatsächlich unter diese Regelungen fielen, ist laut Guardian bislang unklar.

    Andrew Mountbatten-Windsor, der im Oktober 2025 seine Titel als Prinz und Herzog verlor, hat „jegliches Fehlverhalten stets und entschieden bestritten“, wie Reuters schreibt. Eine Stellungnahme zu den jüngsten Enthüllungen liegt bislang nicht vor.

    Die Royals im Epstein-Skandal: Ermittlungen geprüft – Polizei bewertet Vorwürfe

    Die Thames Valley Police bestätigte, man prüfe derzeit, ob eine formelle Untersuchung eingeleitet werde. Auslöser ist unter anderem eine Anzeige der republikanischen Kampagnenorganisation „Republic“.

    Parallel dazu erklärten Prinz William und Prinzessin Kate am 9. Februar über einen Sprecher: „Der Prinz und die Prinzessin sind zutiefst besorgt über die fortgesetzten Enthüllungen. Ihre Gedanken bleiben bei den Opfern.“ Die „Gedanken und das Mitgefühl“ der beiden gelte den Opfern und Überlebenden jeglicher Form von Missbrauch.

    Für die Royals ist der Epstein-Skandal damit erneut eine erhebliche Belastung. Obwohl die königliche Familie sich seit Jahren von Andrew distanziert – sogar seine Tochter soll den Kontakt abgebrochen haben –, rücken die neuen Dokumente die Verbindungen zwischen Andrew und Jeffrey Epstein wieder ins Zentrum der öffentlichen Debatte.

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