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Wenn William König ist: Mit dieser alten Tradition zu Weihnachten will der Royal brechen

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Wenn William König ist: Mit dieser alten Tradition zu Weihnachten will der Royal brechen

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    An Weihnachten warten auf die britischen Royals um Prinz William und seine Familie einige Pflichten und Termine, wie etwa der Besuch des Weihnachtsgottesdiensts.
    An Weihnachten warten auf die britischen Royals um Prinz William und seine Familie einige Pflichten und Termine, wie etwa der Besuch des Weihnachtsgottesdiensts. Foto: Jon Super, AP/dpa (Archivbild)

    Wie der Vater, so der Sohn, heißt ein bekanntes Sprichwort, das bei den britischen Royals um König Charles und Prinz William mal mehr, mal weniger passt. Dass aber ausgerechnet der König höchstpersönlich am royalen Weihnachtsfest mit all seinen jahrhundertealten Traditionen, Bräuchen und Pflichten etwas ändern will, hat selbst Beobachter überrascht. Auch Charles Nachfolger plant nach seiner Krönung für die festlichen Tage mehr Familie und weniger Formalität. Eine nicht weiter genannte Quelle hat nun der britischen Boulevardzeitung Daily Mail verraten, dass unter William künftig eine weitere weihnachtliche Tradition gebrochen wird, die sich um die royale Rangordnung dreht. Die Gründe, warum Vater und Sohn am Weihnachtsritus schrauben, unterscheiden sich aber.

    Wie feiern die britischen Royals Weihnachten?

    König Charles plant einem Insider des Magazins Us Weekly nach mit einem Weihnachtsfest, das intimer und weniger förmlich vonstattengehen soll. Grund dafür sei sein sich offenbar weiter verschlechternder Gesundheitszustand. An den Programmpunkten, die in der Öffentlichkeit stattfinden, soll sich aber demnach nichts ändern.

    Die royale Tradition der Royals in Großbritannien zur Weihnachtszeit reicht weit zurück, wie der Blick auf die offizielle Website der Königsfamilie zeigt. Angefangen von der Krönung Wilhelm I. am Weihnachtstag 1066 in der Westminster Abbey über mittelalterliche Weihnachtsgeschenke im Jahr 1392 und der erstmaligen Einführung des Weihnachtsbaums im 18. Jahrhundert in Großbritannien durch Königin Charlotte, bis hin zu „neueren Traditionen“, etwa der ersten Weihnachtsansprache im Rundfunk durch George V. vor mehr als 90 Jahren.

    Bis heute treffen sich König und Königin zusammen mit Prinz Williams Familie an Weihnachten traditionell in Sandringham in der englischen Grafschaft Norfolk, rund zweieinhalb Autostunden von Windsor entfernt. Bereits in diesem Jahr soll aufgrund der Situation um Charles dem amerikanischen Magazin nach nicht mehr unbedingt an Sitzordnungen, Zeitplänen und formellen Festen festgehalten werden. Das dürfte wiederum auch Prinz William freuen. Denn dieser plant einem Bericht der Daily Mail zufolge, schon jetzt, wie es nach seiner Krönung an Weihnachten ablaufen soll. Es wäre nicht das erste Mal, dass er sich kritisch gegenüber einst eisernen Regeln, Traditionen und Gepflogenheiten zeigt.

    Übrigens: Bereits beim Trooping the Colour musste sich Charles III. von einer langen Tradition verabschieden.

    Mit welcher Tradition an Weihnachten will William brechen?

    Unter Williams Herrschaft soll es einer nicht näher genannten Quelle der Daily Mail zufolge generell weniger förmlich zugehen. Nach außen zeigte er sich jeher als nahbarer Royal, plauderte über peinliche Teenager-Episoden, zog mit Frau und Kindern in ein schlichteres Anwesen. Auf eine vergleichsweise unspektakuläre Tradition an Weihnachten habe es William künftig offenbar abgesehen.

    Bei der weihnachtlichen Zusammenkunft in Sandringham gibt es eine Zeremonie, bei der von einem speziell aufgestellten Tisch, „Scherzgeschenke“ im Wert von fünf Pfund „in strikter Reihenfolge der königlichen Rangordnung“ verteilt werden. Das Ritual spiegle perfekt „die Hackordnung der Windsors“ wider und da sich William bereits mehrmals kritisch über solche „hierarchische“ Traditionen äußerte, wird laut der Quelle davon ausgegangen, dass diese dann nicht mehr praktiziert wird: „Man kann davon ausgehen, dass dies eines der ersten Dinge sein wird, die wegfallen, wenn er irgendwann sein erstes Weihnachtsfest in Sandringham ausrichtet.“ Geschenke aber soll es dennoch geben.

    Für den Insider sei aber auch klar: Diese kleine Veränderung steht ganz im Zeichen größerer Umbrüche, die unter William voranschreiten sollen. Freunde des royalen Paars hätten ohnehin berichtet, dass dieses das „Middleton-typische ‚familiäre Chaos‘ beim Auspacken der Geschenke genießt“ statt inszenierter Feierlichkeiten in Sandringham mit strenger Kleiderordnung und Sitzordnung nach Rang. Prinz William habe, so die Quelle, „offenbar in der Vergangenheit scherzhaft angemerkt, dass er nichts davon weiterführen würde, obwohl er versteht, dass sein Vater dies aus Nostalgie und als eine Möglichkeit tut, sich an die Königin zu erinnern“.

    Übrigens: Um Geschenke ging es auch beim Besuch des US-Präsidenten bei den britischen Royals, unter anderem wechselte eine Schwert-Replika den Besitzer.

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