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Winterwandern in Tirol: Das sind die schönsten Strecken

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Winterwandern in Tirol: Das sind die schönsten Strecken

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    Auch im Winter lockt Tirol mit zahlreichen malerischen Wanderwegen.
    Auch im Winter lockt Tirol mit zahlreichen malerischen Wanderwegen. Foto: Netzer Johannes, stock.adoe.com (Symbolbild)

    In Tirol ist für Touristen das ganze Jahr über viel geboten. Doch besonders im Winter stellt die Region ein beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel dar. In der Vorweihnachtszeit sorgen zahlreiche Weihnachtsmärkte für eine stimmungsvolle und besinnliche Atmosphäre. Ihre große Popularität verdankt die Urlaubsregion jedoch vor allem dem vielfältigen Wintersportangebot. Die Skisaison 2025/26 ist bereits im vollen Gange. Zahlreiche Wintersportbegeisterte zieht es jetzt wieder in die Tiroler Skigebiete. Aber auch abseits der Skipisten können Winterurlauber die verschneite Berglandschaft in vollen Zügen genießen. Denn selbst in der kalten Jahreszeit werden vielerorts die Wanderwege gepflegt und begehbar gehalten. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die schönsten Strecken zum Winterwandern in Tirol.

    Welche Regionen in Tirol eignen sich zum Winterwandern?

    Tirol-Besucher können sich auf der Webseite der Landestourismusorganisation tirol.at über allerlei Sehenswürdigkeiten und Unternehmungsmöglichkeiten informieren. Auch für die kalte Jahreszeit hat das Portal passende Aktivitäten zusammengestellt, wie etwa das Winterwandern. In folgenden zehn Regionen ist das Angebot für Wanderungen im Schnee laut der Organisation besonders ausgeprägt:

    • Pillerseetal
    • Osttirol
    • Paznaun-Ischgl
    • Ötztal
    • Region Seefeld
    • Wipptal
    • Wildschönau
    • Region Innsbruck
    • Tiroler Oberland
    • Reutte

    Die ideale Zeit für eine Winterwanderung in Tirol ist dem Portal zufolge von Dezember bis März. Um bei der Vielzahl an Möglichkeiten eine passende Route zu finden, spielen jedoch verschiedene Faktoren eine Rolle: Während für manche eine gemütliche Einkehr in einer urigen Hütte im Vordergrund steht, legen andere mehr Wert auf beeindruckende Panoramablicke. Entsprechend vielfältig gestaltet sich das Angebot an Wanderwegen.

    Winterwandern in Tirol: Welche Routen bieten Stopps zum Einkehren?

    Bewegung und Kulinarik lassen sich in Tirol gut miteinander verbinden. Auf der Webseite von tirol.at findet man eine große Auswahl an Wanderrouten, die Möglichkeiten zur Einkehr berücksichtigen. Denn auch im Winter haben vielerorts die Almen geöffnet und bieten ihren Gästen verschiedenste regionale Spezialitäten an. In den gemütlichen Stuben können sich Winterwanderer nicht nur aufwärmen, sondern mit einer stärkenden Mahlzeit neue Energie tanken.

    Eine abwechslungsreiche Route, die sich trotz eines mittelschweren Anspruchsgrads auch für Kinder eignet, ist laut dem Portal die Winterwanderung zur Vilser Alm im Bezirk Reutte. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Vilser Alm. Von dort aus schlängelt sich der gut präparierte Forstweg durch den verschneiten Bergwald am Kühbach entlang. Bei durchgehend mäßiger Steigung erreicht man nach circa 6,6 Kilometern die Vilser Alm. Das Berggasthaus liegt auf 1226 Metern. Neben den regionalen Köstlichkeiten lockt bei gutem Wetter auch die Sonnenterrasse, die einen malerischen Ausblick auf die Bergwelt bietet. Um den Rückweg noch spaßiger zu gestalten, empfiehlt das Portal außerdem Schlitten einzupacken.

    Auch beim Winterwanderweg am Waldweg Hög im Tiroler Oberland kommt die Kulinarik nicht zu kurz. Diese familientaugliche Strecke beginnt mit einer Gondelfahrt bis zur Mittelstation der Alpkopfbahn. Sowohl die Hög Alm als auch die Seealm Hög bieten sich dort für eine Einkehr an, bevor die eigentliche Wanderung beginnt. Neben einem malerischen Ausblick auf den Högsee überrascht die Seealm Hög mit ihrer vegetarischen und veganen Küche. Die Hög Alm hingegen überzeugt mit ihren regionalen Spezialitäten. Die anschließende Tour beginnt am „Loipenstart Hög“. Von dort führt der Weg durch den Bödenwald bis zur sogenannten Klangdusche, einer Station des „Six-Senses-Wegs“, die insbesondere für Kinder ein besonderes Erlebnis darstellt. Die Strecke verläuft durchgehend bergab.

    Welche Winterwanderrouten in Tirol bieten die besten Ausblicke?

    Für spektakuläre Panoramaausblicke müssen nicht unbedingt etliche Höhenmeter zurückgelegt werden. Laut tirol.at finden in der beliebten Urlaubsregion „alle Konditionslevels in der Höhe ihre perfekte Winterwanderung“. Wer es lieber gemütlicher angeht, hat selbst in den Bergen die Option auf einfache, flache Runden. Aber auch Abenteurer werden bei der großen Auswahl an Wanderrouten fündig.

    „Nicht weit“ und „nicht steil“ beschreibt tirol.at die Wanderung am Rangger Köpfl bei Innsbruck. Nichtsdestotrotz werden Wanderer die gesamte Strecke über mit spektakulären Ausblicken auf die Berge Kögele und Rosskogel belohnt. Weiter auf der Strecke liegen außerdem ein Speichersee, der sich gemütlich umrunden lässt, sowie mehrere Bauernhäuschen und eine Kapelle. Ein Zwischenstopp im Ortsteil Gfas gewährt zudem einen spektakulären Blick ins Inntal und die umliegende Bergwelt. Ausgangspunkt für die Wanderung bilden die Bergbahnen Oberperfuss.

    Eine bessere Kondition benötigt man laut tirol.at hingegen für die Winterwanderung zum Dorfberg in Osttirol. Die zwölf Kilometer lange und als schwierig eingestufte Route führt auf einem gut präparierten Weg Richtung Dorfberg. Bei stetiger Steigung geht es zunächst durch den malerischen Wald. Oben angekommen erwartet die Wintersportler schließlich der atemberaubende Panoramablick auf den Karnischen Kamm und die Große Kinigat. Weiter geht es entlang der Höhenloipe zu den Breitwiesen, wo die Wanderer abermals mit einem tollen Ausblick auf den Dorfberg belohnt werden.

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