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Zombie-Apokalypse: Studie zu Zombie-Apokalypse: Augsburg landet auf drittletztem Platz

Zombie-Apokalypse

Studie zu Zombie-Apokalypse: Augsburg landet auf drittletztem Platz

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    Wenn die Zombies kommen, sieht es in Augsburg nicht so gut aus.
    Wenn die Zombies kommen, sieht es in Augsburg nicht so gut aus. Foto: Nikolas Joao Kokovlis, dpa

    Zombies sind seit mehr als 100 Jahren nicht totzukriegen. Ob in Comics, Videospielen oder auf der großen Leinwand – seit Beginn des 20. Jahrhunderts bietet der Untergang der Menschheit durch Massen von Untoten immer wieder Unterhaltungswert. Mit einem ähnlichen Anspruch verglich Anfang Juni eine Studie die Überlebenschancen einer Zombie-Apokalypse in verschiedenen Regionen von Deutschland. Die Vermietungsplattform Rentola wertete dazu Daten aus 402 Landkreisen und kreisfreien Städten aus. Das Ergebnis: Menschen im Eifelkreis Bitburg-Prüm sind am sichersten vor hypothetischen Zombies. Die Stadt Augsburg landet dagegen auf dem drittletzten Platz. Woran liegt das?

    Sicherheit vor Zombie-Apokalypse: Bevölkerungsdichte ist maßgebend

    Für die Studie wertete Rentola zwar echte Daten aus. Die Studie ist aber nicht mehr als ein Marketing-Gag.

    Der wichtigste Indikator in einer Apokalypse sei dem Wohnunternehmen zufolge die Verletzlichkeit. Die Bevölkerungsdichte, die Nettoimmigration sowie die Anzahl der Krankenhäuser und Todesfälle gäben Aufschluss darüber, wie viele Zombies auf Einwohnerinnen und Einwohner der einzelnen Landkreise kämen. Unter dem Stichwort Verstecke zog die Studie die durchschnittliche Haushaltsgröße sowie das Verhältnis von Wohn- und Waldflächen hinzu.

    Das zeige potenzielle Schlupfwinkel vor Massen von Untoten. Die Fluchtmöglichkeiten in einen anderen Landkreis ließe sich über die Anzahl der Fahrzeuge und die Verkehrsfläche zusammengefasst als Mobilitätskriterium auswerten. Daten zur Wasserversorgung und zum Viehbestand zeigten der Studie zufolge, mit welchen Mengen an Vorräten Überlebende jeweils rechnen könnten. Unter dem Stichwort Sicherheit zog Rentola schließlich die Anzahl an Waffen und Militärstützpunkte hinzu sowie die Kriminalitätsrate.

    Aus wissenschaftlicher Perspektive ist die Auswertung dieser Daten allerdings genauso zum Fürchten wie aus ihren Gräbern steigende Untote. Selbstverständlich lassen sich hundertprozent fiktive Zombies wie aus The Walking Dead oder The Last of Us nicht auf Verhältnisse in der echten Welt übertragen.

    In Augsburg sind laut dem Unternehmen fast alle der fünf Werte trotzdem auffällig niedrig. Lediglich mit der überschaubaren Bevölkerungsdichte kann Augsburg etwas punkten und landet deshalb vor Gelsenkirchen und Aachen nicht auf dem allerletzten Platz. Deutlich besser sind die Voraussetzungen außerhalb der Stadt. Der Landkreis Augsburg liegt vor allem wegen der vielen Versteckmöglichkeiten und der geringeren Bevölkerungsdichte im unteren Mittelfeld der Studie auf Rang 273. Falls Zombie-Horden über Deutschland herfallen sollten, ist der Norden Schwabens generell eine gute Anlaufstelle. Dillingen an der Donau belegt mit Rang 33 den Spitzenplatz in der Region. Eine gute Fluchtalternative bietet auch Donau-Ries. Der Landkreis kommt auf Platz 49.

    Fluchtmöglichkeiten vor Zombies sind im Allgäu besonders gut

    Ganz besonders gut sind die Voraussetzungen für den fiktiven Ernstfall aber im Allgäu. Der Landkreis Ostallgäu schafft es auf Rang 23 der Studie. Vor allem die Topbewertung des Kriteriums Verletzlichkeit veranlasst zu dieser hohen Bewertung. Der Nachbarlandkreis freut sich über den Spitzenplatz in der Region. Vor allem mit Spitzenwerten in der Kategorie Sicherheit erreicht das Unterallgäu Platz 18.

    Für eine so gute Bewertung im Angesicht der wiederauferstandenen Toten müssen allerdings mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Vor allem ländliche Regionen erscheinen dem Unternehmen Rentola daher sicher. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch München auf Platz 357 der Studie liegt. Die Landeshauptstadt biete genau wie Augsburg zu wenig Verstecke und kaum Vorräte in Anbetracht ihrer Bevölkerungsmenge. Ernsthaft Sorgen vor einfallenden Zombie-Horden müssen sich die Augsburgerinnen und Augsburger aber mit Sicherheit nicht machen - es sei denn vor dem Fernseher zu Hause oder im Kino. Wie die Zombies aus dem Reich der Fiktion in die echte Welt kämen, interessierte das Unternehmen konsequenterweise nicht.

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