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Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 17. Oktober

Krieg in der Ukraine

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 17. Oktober

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    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 17. Oktober
    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 17. Oktober Foto: AZ Grafik

    Raketen kreisen über der ukrainischen Hauptstadt Kiew, wenig später schlagen Marschflugkörper am Boden ein, hinterlassen Zerstörung, Verletzte, Tote. ZDF-Korrespondentin Katrin Eigendorf erlebte den Angriff in der Ukraine mit — und teilte danach ein Video, auf dem die Vorgänge genau zu sehen sind. Dafür steht sie nun in der Kritik. Der Vorwurf: Könnte das Bildmaterial Russland in die Hände spielen? Dieser Frage geht unser Kollege Fabian Huber in seinem Artikel auf den Grund.

    Der Tag: Nicht nur die ukrainische Hauptstadt Kiew steht unter Beschuss. Im ganzen Land werden Städte angegriffen, das bestätigte das russische Verteidigungsministerium. Laut Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko ist eine tote Frau aus den Trümmern geborgen worden. Mit Raketen und Drohnen seien Schläge gegen die Energieinfrastruktur und militärische Objekte des Nachbarlandes ausgeführt worden. Dabei setzt Russland mittlerweile verstärkt auf sogenannte Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed 136.

    Aufgrund der Angriffe wurde das ukrainische Atomkraftwerks Saporischschja von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Diese sei extrem wichtig für die Kühlung der Brennstäbe, man arbeite nun übergangsweise mit Dieselgeneratoren, teilt der Kraftwerksbetreiber Enerhoatom mit.

    Nicht nur in der Ukraine müssen die Menschen russische Attacken fürchten: Auch innerhalb von Russland droht Menschen, die kritisch ihre Stimme erheben, große Gefahr. Deswegen ist die russische Fernsehjournalistin Marina Owsjannikowa nun mit ihrer Tochter nach Europa geflohen, gab ihr Anwalt Dmitri Sachatow bekannt. Sie hielt im März während einer Live-Sendung ihres Arbeitgebers, dem kremltreuen Senders Perwy Kanal, ein pro-ukrainisches Protestplakat in die Kamera. In ihrem Heimatland droht ihr deswegen eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

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    Die Lage: Die Nato hat mit einem Atomwaffen-Manöver begonnen, an dem auch Deutschland beteiligt ist. Beim sogenannten Steadfast Noon, einer jährlichen Übung, wird die Verteidigung des Bündnisgebiets mithilfe von Atomwaffen geprobt. Es findet eigentlich im Geheimen statt. Da jedoch viele Flugzeuge beteiligt sind, kann die Nato das Manöver kaum verbergen. Lukas von Hoyer berichtet über die Hintergründe.

    Bild des Tages:

    Olexij Makejew ist der neue ukrainische Botschafter.
    Olexij Makejew ist der neue ukrainische Botschafter. Foto: Soeren Stache, dpa

    Nachdem der umstrittene ukrainische Botschafter Andrij Melnyk künftig im ukrainischen Außenministerium tätig ist, übernimmt Oleksij Makejew seinen Posten. Wer dieser Mann ist, der die Interessen der Ukraine in Deutschland vertritt, beleuchtet unsere Autorin Margit Hufnagel in ihrem Porträt.

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    Damit Sie den Überblick behalten, wollen wir Sie in diesem Update am Abend über die wichtigsten Ereignisse informieren: Was ist am Tag passiert? Wie schätzen unsere Autorinnen und Autoren die Lage ein? Welche Auswirkungen des Krieges sind vor Ort in Bayern zu spüren? Um das Update regelmäßig zu erhalten, sollten Sie die Push-Meldungen aus unserer Redaktion abonniert haben. Dafür müssen Sie sich nur die App "Augsburger Allgemeine News" herunterladen (hier für Android-Nutzer und hier für iPhone-Nutzer) und die Push-Mitteilungen abonnieren. Wenn Sie sich durch diese Zusammenfassung gut informiert fühlen, empfehlen Sie das Update zum Krieg in der Ukraine gerne weiter. Alle Folgen des Nachrichtenüberblicks finden Sie auf einer Sonderseite.

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