Newsticker
US-Präsident Biden setzt Milliarden-Hilfspaket für Ukraine in Kraft
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Bundesliga: Hütter verlässt Gladbach, Hertha muss in die Relegation

Bundesliga
14.05.2022

Hütter verlässt Gladbach, Hertha muss in die Relegation

Gladbachs Trainer Adi Hütter sucht ist auf der Suche nach einem neuen Job.
Foto: Tom Weller, dpa (Archiv)

Der letzte Bundesliga-Spieltag hatte es in sich: In einem dramatischen Finale sicherte sich Stuttgart den Klassenerhalt. Und gleich mehrere Trainer verkündeten ihren Abschied.

In einem dramatischen Bundesliga-Finale hat der VfB Stuttgart die Rettung noch geschafft, Hertha BSC droht dagegen in der Relegation der Abstieg in die 2. Liga. Die Stuttgarter siegten am letzten Spieltag durch ein Tor von Wataru Endo in der Nachspielzeit gegen den 1. FC Köln 2:1 (1:0) und profitierten von der Berliner 1:2 (1:0)-Niederlage bei Borussia Dortmund. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath muss damit in zwei Spielen gegen den Zweitliga-Dritten am 19. und 23. Mai nachsitzen. 

Arminia Bielefeld, das ohnehin nur noch theoretische Chancen besaß, steht nach dem 1:1 (0:0) gegen RB Leipzig als zweiter Absteiger neben der SpVgg Greuther Fürth fest. Leipzig sicherte sich damit auch den vierten Champions-League-Platz. Für den SC Freiburg bleibt nach dem 1:2 (0:0) bei Bayer Leverkusen nur die Europa League, genauso wie für Union Berlin, das sich durch das 3:2 (2:0) gegen den VfL Bochum sogar auf Platz fünf schob. Köln spielt in der nächsten Saison als Siebter in der Conference League.

Nach dem Spieltag gaben auch zwei Trainer ihren Abschied bekannt: Adi Hütter und Borussia Mönchengladbach einigten sich in beiderseitigem Einvernehmen auf das Ende ihrer Zusammenarbeit, wie der Coach nach dem 5:1 (3:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim beim TV-Sender Sky bekanntgab. Gleiches gilt für Markus Weinzierl beim FC Augsburg, das teilte der Coach nach dem 2:1 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth mit. Der Vertrag von Weinzierl wäre ohnehin ausgelaufen.

Lewandwoski wird die Bayern voraussichtlich verlassen

Meister FC Bayern beendete die Saison mit einem 2:2 (2:1) beim VfL Wolfsburg. Womöglich war es der letzte Auftritt von Torjäger Robert Lewandowski. Der Weltfußballer will den Club trotz Vertrages bis 2023 im Sommer verlassen. "Ich habe mit Lewa gesprochen. In dem Gespräch hat er mir mitgeteilt, dass er unser Angebot, den Vertrag zu verlängern, nicht annehmen möchte und dass er den Verein gerne verlassen würde", sagte Salihamidzic dem TV-Sender Sky. Im Gespräch ist der FC Barcelona, mit dem sich der Pole einem Bericht von Sport1 zufolge mündlich über einen Wechsel geeinigt habe.

Torschützenkönig Lewandowski markierte in Wolfsburg sein 35. Saisontor (40. Minute), insgesamt war es sein 312. Bundesliga-Treffer. Außerdem traf Josip Stanisic (17.) für die Bayern. Für Wolfsburg waren Jonas Wind (45.) und Max Kruse (58.) erfolgreich.

Lesen Sie dazu auch

Eintracht Frankfurt stimmte sich unterdessen mit einem 2:2 (2:1) im Derby beim FSV Mainz 05 auf das Europa-League-Finale am Mittwoch gegen die Glasgow Rangers in Sevilla ein. 

Berlin kam durch einen verwandelten Foulelfmeter von Ishak Belfodil (18.) zur Führung in Dortmund. Der BVB glich aber durch Erling Haaland per Handelfmeter (68.) aus. Damit ließ der Torjäger im letzten Spiel vor seinem Wechsel zu Manchester City die BVB-Fans und den langjährigen Sportchef Michael Zorc, der verabschiedet wurde, noch einmal jubeln. Und es kam noch besser für die Westfalen, als Youssoufa Moukoko das Siegtor gelang (84.). 

Die Schützenhilfe für den VfB war also da - und Endo gelang tatsächlich noch der VfB-Siegtreffer. Die Schwaben waren durch ein Tor von Sasa Kalajdzic zunächst früh in Führung gegangen.  Der Stürmer, der mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird, traf in der 12. Minute per Kopf, nachdem er Sekunden zuvor einen Foulelfmeter verschossen hatte. Anthony Modeste gelang für Köln der Ausgleich (59.). 

Orban sicherte Leipzig die Teilnahme an der Champions League

In Leverkusen, das bereits für die Champions League qualifiziert war, stand Geschäftsführer Rudi Völler im Blickpunkt. Der Weltmeister von 1990 wurde nach mehr als 23 Jahren im Verein in den Ruhestand verabschiedet und erlebte durch Tore von Lucas Alario (54.) und Exequiel Palacios (90.+7) bei einem Gegentor von Janik Haberer (88.) einen Sieg. Dabei hatte Freiburg noch die Chance auf die Königsklasse, denn Leipzig lag zwischenzeitlich durch ein Tor von Janni Serra (70.) in Bielefeld zurück. Nach dem Tor von Willi Orban (90.+3) hatte RB aber die Königsklasse sicher.

Union Berlin lag durch Tore von Grischa Prömel (5.) und Taiwo Awoniyi (25.) früh auf der Siegerstraße, ehe Simon Zoller (55.) und Eduard Löwen (79.) für Bochum noch ausglichen. Doch Awoniyi bescherte den Gastgebern doch den Sieg (88.).

Tuta (26.) und Rafael Borré (35.) drehten für die Eintracht zwischenzeitlich das Spiel bei den Mainzern, die durch zwei Tore von Marcus Ingvartsen (10. und 50.) zu einem Punkt kamen. Einen versöhnlichen Saisonausklang erlebte Gladbach durch Tore von Lars Stindl (26.), Alassane Plea per Foulelfmeter (44.), zweimal Jonas Hofmann (45. und 68.) sowie Breel Embolo (54.). Die Hoffenheimer waren durch Andrej Kramaric früh in Führung gegangen (3.). In Augsburg trafen Daniel Caligiuri per Foulelfmeter (11.) und Michael Gregoritsch (85.) für die Gastgeber, Jessic Ngankam (24.) traf für Fürth.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

14.05.2022

Gratulation, Herr Hütter, eine weise und gute Entscheidung, jetzt können die Besserwisser im Aufsichtsrat von MG die Verantwortung übernehmen.

Permalink