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Augsburg Centurions feiern beeindruckenden 37:7-Sieg und steigen auf

American Football

Denkwürdiger Abend im Rosenaustadion: Die Augsburg Centurions steigen in die zweite Liga auf

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    Die American Footballer der Augsburg Centurions  waren auf den Weg in die GFL 2 nicht zu stoppen.
    Die American Footballer der Augsburg Centurions waren auf den Weg in die GFL 2 nicht zu stoppen. Foto: Sport in Augsburg, Angela Merten

    Die American Footballer der Augsburg Centurions haben es geschafft: Mit einem klaren 37:7 (0:0, 20:0, 7:0, 10:7)-Heimsieg über die Karlsruhe Engineers gelang ihnen der sportliche Aufstieg aus der Regionalliga in die GFL 2 Süd.

    Über 2500 Zuschauer feiern im Rosenaustadion ein Football-Fest

    Die Vorgabe vor der Partie war klar: Wer dieses Spiel gewinnt, beendet die Dreier-Play-off-Gruppe als Erster und steigt auf. Denn sowohl die Augsburg Centurions als auch die Karlsruher Engineers hatten gegen die Bad Homburg Sentinels gewonnen. Für die Augsburger war es ein richtiges „Finale dahoim“. Und das mobilisierte über 2500 Zuschauer, die im altehrwürdigen Rosenaustadion ein tolles Football-Fest feierten.

    Was für eine Kulisse im Augsburger Rosenaustadion.
    Was für eine Kulisse im Augsburger Rosenaustadion. Foto: Sport in Augsburg, Angela Merten

    Im Vorfeld hatte es lange Diskussionen gegeben, ob dieses Finale überhaupt im Rosenaustadion stattfinden könnte. Es wurde befürchtet, dass der Rasen leiden könnte. Erst kurzfristig gab die Sportverwaltung grünes Licht und so gab es doch einen würdigen Rahmen für ein tolles Football-Spektakel. Wo sonst die beiden Fußball-Regionalligisten FC Augsburg II und TSV Schwaben vor ein paar Hundert Zuschauern spielen, feierten am Samstagabend die Augsburger Football-Fans und eine Handvoll Karlsruher Anhänger eine riesige Football-Party. Centurions-Chef Daniel Metzler und seine Helfer hatten ganze Arbeit geleistet.

    Die Augsburg Centurions feiern mit ihren Fans den Aufstieg in die GFL 2.
    Die Augsburg Centurions feiern mit ihren Fans den Aufstieg in die GFL 2. Foto: Robert Götz

    Dass die Augsburg Centurions am Ende so deutlich siegen würden, darauf deutete im ersten Viertel nicht viel hin. Beide Defense-Reihen zeigten sich hoch konzentriert und ließen den Offensivabteilungen beim 0:0 kaum Raum. Ein ungewohntes Gefühl für die Augsburger, die ohne Niederlage ihre Regionalliga-Gruppe dominiert hatten.

    Zur Halbzeit führen die Augsburg Centurions 20:0

    Im zweiten Viertel übernahmen dann die favorisierten Augsburger immer mehr das Kommando. Chef-Coach Eugen Haaf hatte sein Team gut vorbereitet. Drei Spieler drückten dem Spiel nun ihren Stempel auf: Quarterback Terrence Schambry und die beiden Wide Receiver Timo Benschuh und Jalin Goodman. Letzterer ebnete mit seinem ersten Touchdown den Weg zum Sieg. Die Haupttribüne, nur dort sind Zuschauer zugelassen, tobte. Der folgende Kick landete am Pfosten, so stand es „nur“ 6:0. Dann hatte Quarterback Terrence Schambry seinen großen Auftritt. Mit zwei raumgreifenden Traum-Pässen, zuerst auf Goodmann und dann auf Benschuh, zog er den Karlsruhern den Zahn. Und da auch beide Kicks erfolgreich verwandelt wurden, stand es zur Halbzeit 20:0.

    Die Augsburg Centurions führen 37:0, ehe den Karlsruhe Engineers ihr einziger Touchdown gelingt

    Doch Karlsruhe wollte es nach der Pause noch einmal wissen. Die Gäste drängten auf ihren ersten Touchdown, doch wurden sie von der Centurions-Defensive einen Yard vor der eigenen Endzone gestoppt. Und dann versetzte Timo Benschuh mit einem Lauf weit aus der eigenen Hälfte in die Endzone den Engineers den entscheidenden Wirkungstreffer. Auch der Kick der Augsburger saß. Anstatt auf 20:7 heranzukommen, lagen die Gäste 0:27 zurück.

    Die Augsburg Centurions hatten ihre Klasse einmal mehr gezeigt, indem sie mit ihrer Qualität jede Nachlässigkeit des Gegners ausnützten. Im letzten Viertel erhöhten die Augsburger zuerst mit einem Field Goal auf 30:0 und dann mit einem Touchdown von Runningback Jeremy Jenkins und dem Zusatzpunkt auf 37:0. Erst in der Schlussminute kam dann Karlsruhe zu ihren verdienten Ehrenpunkten zum 7:37. Da klatschten sogar die Augsburger Fans. Danach ließen die Teams die restlichen Sekunden herunterlaufen und die große, friedliche Aufstiegsparty in und hinter dem Stadion konnte beginnen.

    Die Augsburger Fans feierten hinter dem Stadion nach dem Abpfiff den Aufstieg.
    Die Augsburger Fans feierten hinter dem Stadion nach dem Abpfiff den Aufstieg. Foto: Robert Götz
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