Finn Dahmen (34 Noten) Vor allem in der zweiten Saisonhälfte überzeugte der Torwart des FCA. Seine beste Leistung zeigte er beim Auswärtserfolg in Leverkusen, als er die Bayer-Akteure reihenweise mit seinen Paraden in die Verzweiflung trieb. Wäre beinahe mit zur WM gefahren. Seinen Tiefpunkt hatte er am achten Spieltag mit der klaren 0:6-Niederlage gegen Leipzig. Note 3,1
Chrislain Matsima (17 Noten) Der Innenverteidiger begann mit einer exzellenten Note in Freiburg, ehe er einige durchschnittliche Leistungen zeigte. Verletzte sich nach 14 Spielen und kam erst in der Endphase der Saison wieder auf den Platz zurück. Zeigte da aber mit der Ausnahme der Partie in Berlin sofort seine Wichtigkeit wieder. Note 3,1
Noahkai Banks (21 Noten) Der Youngster hatte sich für längere Zeit einen Stammplatz erkämpft. Auch wegen Verletzungen von Konkurrenten, aber vor allem dank eigener starker Leistungen. In der Endphase aber kam er nur mehr gelegentlich zum Einsatz, er wurde nur noch eingewechselt. Eine Saison mit Höhen und Tiefen aber ist für einen mittlerweile 19-Jährigen nicht wirklich überraschend. Note 3,4
Arthur Chaves (10 Noten) Der Innenverteidiger war in der Winterpause aus Hoffenheim ausgeliehen worden. Hatte seine Sternstunde beim Augsburger Auswärtssieg in München. Dennoch wird er nicht beim FCA bleiben, sondern vorerst nach Hoffenheim zurückkehren. Note 3,1
Jeffrey Gouweleeuw (10 Noten) Für den Niederländer war es eine schwierige Saison. Eine Verletzung bremste ihn lange, ungewohnt lange. Das kannte der Kapitän so aus seiner Karriere kaum. In der Schlussphase aber war er wieder an Bord und half, die Saison erfolgreich zu beenden. Weil er sofort wieder seine Qualitäten zeigte. Außer am letzten Spieltag, da aber war er im Gesamtverbund keine Ausnahme. Note 3,2
Cedric Zesiger (21 Noten) Der Schweizer erlebte eine Hinrunde zum Vergessen. Unter Sandro Wagner kam er kaum zum Einsatz, wenn er mal ran durfte, tat er sich mit der offensiven Spielweise schwer. Sammelte daher zunächst einige Fünfer ein. Steigerte sich in der zweiten Saisonhälfte unter Manuel Baum merklich und war am Ende nicht mehr aus der Startelf wegzudenken. Note 3,8
Keven Schlotterbeck (23 Noten) Vom Kapitän zum Bankdrücker – für Schlotterbeck war es eine wechselhafte Saison. Aber zumindest in der Schlussphase nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Als sich Gouweleeuw verletzt hatte, vertrat er ihn als Spielführer. Bestimmt von Manuel Baum. In den letzten Spielen aber kam er kaum mehr zum Einsatz. Hat deshalb den Verantwortlichen seinen Wechselwunsch mitgeteilt. Note 3,4
Robin Fellhauer (34 Noten) Der Allrounder war aus der zweiten Liga gekommen und etablierte sich sofort als Stammkraft. Und das auf verschiedenen Positionen. Mal im Zentrum, mal auf den Außenbahnen. Hatte kaum richtig schlechte Auftritte, überzeugte dagegen häufig. Vor allem am vorletzten Spieltag beim Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach. Fellhauer war eine echte Bereicherung im FCA-Team. Note 3,1
Marius Wolf (13 Noten) Unter Sandro Wagner gehörte er zu Beginn noch zu den Stammkräften, was er mit guten Leistungen rechtfertigte. Nach zwei schwachen Partien aber verlor er nach fünf Spieltagen seinen Stammplatz. Tat sich in der Folge schwer. Überzeugte am vorletzten Spieltag gegen Gladbach ein weiteres Mal. Note 3,9
Han-Noah Massengo (30 Noten) Für den Neuzugang hätte die Saison kaum besser laufen können. Sicherte sich einen Stammplatz im Zentrum. Weil er körperlich wie spielerisch häufig überzeugte. Neben dem Platz fiel er mit seiner Kamera auf, die er ständig bei sich trug und damit auch Einblicke aus der Kabine lieferte. Note 3,5
Kristijan Jakic (22 Noten) Zwischenzeitlich haderte der Kroate mit seiner Rolle. Zeigte das wohl auch im Training, weshalb er bei einigen Partien in der Endphase nicht mehr in der Startelf stand. Er könnte ein Wechselkandidat für den anstehenden Sommer sein. Note 3,5
Fabian Rieder (29 Noten) Der Schweizer hatte zunächst auf der Außenbahn begonnen. Beim 2:5 gegen Stuttgart beorderte ihn Manuel Baum während der Partie erstmals ins Zentrum. Ab dem folgenden Spieltag in Hamburg fand Rieder dort seine neue Stammposition – und steigerte sich dort von Partie zu Partie. Mit dem Höhepunkt einer glatten Eins beim Auswärtssieg in Leverkusen. Note 3,2
Elvis Rexhbecaj (16 Noten) In der Schlussphase der Saison waren seine Qualitäten kaum mehr gefragt. Rexhbecaj lebt mehr vom Kampf und Einsatz statt von spielerischer Finesse. Entschied sich frühzeitig für eine Rückkehr zum VfL Wolfsburg, stand wohl auch deshalb in der letzten Saisonphase kaum mehr auf dem Platz. Hatte seinen Tiefpunkt mit der Note sechs am 27. Spieltag beim 2:5 gegen Stuttgart. Note 3,8
Yannik Keitel (4 Noten) Für ihn lohnte sich die Leihe aus Stuttgart kaum. Weil er auch in Augsburg immer wieder mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Kam daher nur zu wenigen Einsätzen. Stand am letzten Spieltag in der Startelf in Berlin, konnte aber dort keine Werbung für sich machen. Note 3,7
Dimitrios Giannoulis (25 Noten) Der Grieche war absolute Stammkraft auf der linken Seite. War nicht immer fit. Zeigte aber häufig seine Qualitäten. Giannoulis allerdings zieht es wohl nach Griechenland zurück, auch weil sich seine Frau in Augsburg nie so richtig eingelebt haben soll. Kampflos aber wollen die FCA-Bosse ihn nicht gehen lassen. Note 3,3
Mads Pedersen (3 Noten) Für den Dänen eine Saison zum Vergessen. Weil er häufig verletzt war und so nie den Anschluss an die Mannschaft gefunden hat. Durfte sich zumindest über ein paar Minuten am letzten Spieltag in Berlin freuen. Note 4,3
Anton Kade (23 Noten) Kade steigerte sich im Verlauf der Saison merklich. Was an seinen Statistiken zu erkennen ist. Blühte gerade an den letzten Spieltagen mit Ausnahme der Partie in Berlin so richtig auf. Hat Lust auf mehr gemacht. Womöglich aber auch bei anderen Vereinen, die an ihm interessiert sein könnten. Note 3,3
Mert Kömür (20 Noten) Das Eigengewächs bekam in dieser Saison viel Spielzeit. Vor allem in der Anfangsphase unter Sandro Wagner. Unter Manuel Baum erlebte er eine schwierigere Phase, als er häufiger auf der Bank saß. Was aber auch an nicht mehr so ganz überzeugenden Leistungen gelegt hatte. Am vorletzten Spieltag gegen Gladbach aber trumpfte er nochmals groß auf. Note 3,6
Alexis Claude-Maurice (26 Noten) Wegen einer Verletzung im ersten Testspiel fehlte der Franzose in den ersten Saisonpartien. Tat sich unter Wagner schwer, zu seiner Form zu finden. Mit dem Wechsel zu Baum wurde es besser, Claude-Maurice fühlte sich wieder deutlich wohler. Hatte allerdings zwischenzeitlich einige Tiefen zu überwinden. Ist bei entsprechenden Angeboten ein Wechselkandidat im Sommer. Note 3,4
Michael Gregoritsch (12 Noten) Der Österreicher war im Winter von Bröndy IF ausgeliehen worden. Erfüllt fortan seine Rolle als wichtiger Teil der Kabine, aber auch mit starken Leistungen auf dem Platz. Konnte mit seiner Ausbeute am Ende sehr zufrieden sein, vor allem die Heimpartie gegen Gladbach dürfte ihm in Erinnerung bleiben. Wird wohl bleiben. Note 3,2
Rodrigo Ribeiro (10 Noten) Er war zunächst aus Lissabon ausgeliehen, verdiente sich aber durch seine immer besser werdenden Leistungen eine Festanstellung beim FCA. Zu der kam es auch vor wenigen Tagen. Hat sein Potenzial mehr als angedeutet. Ist ein anderer Spielertyp als Gregoritsch, was Trainer Baum mehr taktische Varianten erlaubt. Note 3,1
Philipp Tietz (1 Note) Wechselte recht schnell im Laufe der Saison nach Mainz. Note 4
Samuel Essende (4 Noten) Der bullige Stürmer konnte sich nicht wirklich durchsetzen und verließ den FCA im Winter nach Bern. Note 3,9
Elias Saad (7 Noten) Unter Sandro Wagner schien es sich für den Neuzugang vom FC St. Pauli zunächst ganz gut anzulassen. Baute aber mit seinen Leistungen immer mehr ab, was zu wenig Spielzeit und zu einer Leihe nach Hannover führte. Note 3,8
Zudem eingesetzt wurden Arne Maier, Aiman Dardari, Tim Schnitzer, Ismael Gharbi und Uchenna Ogundu.
Benotet wurden nur Akteure, die mindestens 30 Minuten spielten
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