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FC Augsburg nach Gladbach: Die Statistik der letzten zehn Monate ist ein Horrorzeugnis für den FCA

Viererkette

Eine Zehn-Monats-Statistik zeigt die Misere des FCA

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    Autsch: Der FC Augsburg und Finn Dahmen kassierten beim 0:4 in Mönchengladbach einen heftigen Wirkungstreffer.
    Autsch: Der FC Augsburg und Finn Dahmen kassierten beim 0:4 in Mönchengladbach einen heftigen Wirkungstreffer. Foto: Marius Becker, dpa

    Das Spiel in Mönchengladbach sollte für den FC Augsburg zu einer Standortbestimmung werden. Tatsächlich gehen vom ersten Spiel des FCA im neuen Jahr und der ersten Partie von Manuel Baum als Cheftrainer klare Signale aus - allerdings nicht so, wie sich der Klub das vorgestellt hat. 0:4 hieß es am Ende bei den Fohlen - es ist ein Wirkungstreffer gegen eine Mannschaft, die im Saisonverlauf eindeutig auch schon ihre Probleme offenbart hat und selten richtig sattelfest wirkte. Woran das liegt, was sich ändern muss und warum vor allem eine Langzeit-Statistik das Problem des FCA offenbarte - darum geht es in der aktuellen Viererkette, dem FCA-Podcast unserer Redaktion.

    Beim FC Augsburg machte sich das Fehlen von Dimitrios Giannoulis ebenso bemerkbar wie die Verletzungen von Chrislain Matsima und Jeffrey Gouweleeuw und die Erkältung von Kristijan Jakic - dennoch muss, so die Viererkette, die Mannschaft des FCA dennoch stabiler auftreten als es in Gladbach der Fall war. Hier leisteten sich die einzelnen Mannschaftsteile gravierende Abstimmungsfehler.

    In den letzten zehn Monaten spielte der FC Augsburg wie ein Absteiger

    Keven Schlotterbeck, der den FCA als Kapitän aufs Feld führte, wurde nach dem Spiel deutlich wie selten: „Wenn man unter der Woche das Tor nicht trifft, wie soll man am Wochenende dann treffen? Es ist ganz klar: Das Ziel im Training ist es, Tore zu machen.“ Die Worte Schlotterbecks sind ein Alarmsignal: Offenbar geht nicht jeder Spieler mit der nötigen Intensität zu Werke - auch im Training nicht. Wobei auch das mit dem Verhindern der Tore nicht wirklich geklappt hat.

    Dass der FC Augsburg schon länger hinter den Erwartungen zurückbleibt, belegt eine Statistik, die der FCA-Fan „Max Kirchi“ erstellt hat, eindrucksvoll. Untersucht man die Spiele des FCA seit dem 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg vom 15. März 2025, was der letzte Sieg unter Trainer Jess Thorup war, bleibt die Erkenntnis stehen: In den vergangenen zehn Monaten war kein dauerhafter Bundesligist schlechter als Augsburg. Rechnet man die acht Partien unter Thorup, die zwölf Spiele unter Sandro Wagner und Baums vier Auftritte zusammen und nimmt die Ab- und Aufsteiger aus der Wertung, hat kein Bundesligist in diesen insgesamt 24 Begegnungen weniger Tore erzielt (23 Tore), mehr Treffer einstecken müssen (48) und weniger Punkte (19) geholt. Es ist die Bilanz eines Absteigers. Dass die Verantwortlichen des FCA sich ambitionierte Ziele geben, verdient zwar Respekt - aber in erster Linie muss in dieser Saison der Klassenerhalt stehen, der wohl schwierig genug werden könnte.

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